Selbstführung

Feb. 22, 2025

Was ist „Selbstwirksamkeit“ – und warum ist sie entscheidend für ein glückliches Leben?

Hast du dich schon mal mutig einer Herausforderung gestellt, die du für fast unschaffbar gehalten hast – und sie dann gemeistert? Oder trotz vieler Bedenken von dir selbst und anderen eine große Entscheidung getroffen, ohne zu wissen, WIE der Weg geht – einfach, weil dein Herz dich dahin zog? Oder etwas – trotz „Bammel“ – durchgezogen, indem du dir selbst Mut zugesprochen hast? Oder dir ein Herz gefasst und etwas Kritisches mit anderen geteilt, weil es dir wichtiger war, dass die Sache wirklich gut wird als dass alles „glatt“ läuft? Genau das ist Selbstwirksamkeit!

Sie beschreibt das tiefe innere Vertrauen, dass wir etwas bewirken können, dass unsere Entscheidungen und unser Handeln Einfluss haben – auf unser Leben, unsere Energie, unsere Zufriedenheit.

Selbstwirksamkeit ist kein Talent, das man hat oder nicht hat. Sie ist eine Fähigkeit und eine innere Haltung, die wir entwickeln und trainieren können! Einige Impulse dazu bekommst du im folgenden.

Warum ist Selbstwirksamkeit so wichtig?

Viele engagierte und feinfühlige Menschen haben den Wunsch, einen Unterschied zu machen – und fühlen sich doch oft ohnmächtig in der lauten, stressigen Welt.

Wenn wir uns ausgeliefert fühlen, resignieren und erstarren wir. Ein tiefgreifendes Gefühl von Hilflosigkeit gilt sogar als charakteristisches emotionales Muster bei Depressionen!

Wenn du hingegen an deine eigene prinzipielle Gestaltungskraft glaubst, wirst du dich zuversichtlicher fühlen und leichter ins Handeln kommen.

Nur: Wie geht das? Wir haben ja nur einen begrenzten Wirkungskreis. Und unsere Welt gibt derzeit viel Anlass, sich überwältigt von Sorgen und Zweifeln zu fühlen!

Selbstwirksamkeit benötigt also eine gewisse „Übung“ – und eine innere Haltung, die uns auch inmitten von Chaos und äußerer Unsicherheit die innere Sicherheit und Zuversicht gibt:
„Ich kann für mich sorgen. Ich kann Einfluss auf mein Erleben nehmen. Ich kann Herausforderungen meistern. Ich kann mein Leben gestalten.“

Selbstwirksamkeit ist also nicht nur zu recht ein wichtiger Pfeiler der Resilienz, sondern sogar eine Voraussetzung für ein glückliches und (sinn-)erfülltes Leben, in dem wir bewusst entscheiden, wohin unsere Energie fließt und wo wir überhaupt hin wollen.

Fünf Schlüssel zu mehr Selbstwirksamkeit

Wie kannst du deine Selbstwirksamkeit stärken? Hier sind vier Kernaspekte, die du in deinen Alltag integrieren kannst:

1. Selbstvertrauen: Deine Erfolge bewusst wahrnehmen

Häufig sind wir uns gar nicht bewusst, wie viele Herausforderungen wir bereits gemeistert haben. Unser Gehirn neigt dazu, sich eher an Misserfolge zu erinnern („negativity bias“). Doch du kannst das ändern!

💡 Lernimpuls: Schreibe dir jeden Abend eine Sache auf, die du an diesem Tag gut gemacht hast – egal wie klein. So trainierst du dein Gehirn darauf, den Blick für deine eigenen Stärken zu schärfen.

Tipp: Wenn Du weitere Inspirationen suchst, wie du Dein inneres Erleben auf Resilienz ausrichtest: Der Neuropsychologe Rick Hanson gibt in seinen Büchern wie „Das Gehirn eines Buddha“ wunderbare Anregungen!

2. Selbstfürsorge: Deine Energie schützen & regenerieren

Ohne Energie keine Selbstwirksamkeit! Denn wenn du dich ständig ausgelaugt fühlst, fehlt dir die Kraft, aktiv zu werden und dein Leben zu gestalten.

Deshalb ist bewusstes Energiemanagement entscheidend.

Nutze folgende Check-In-Fragen für mehr Selbstfürsorge:

✅ Was BRAUCHE ich gerade – emotional oder körperlich? (Bedürfnis erkennen)
✅ Was könnte mir JETZT gut tun? (Lösungsidee formulieren)
✅ Welche kleine Handlung kann ich SELBST jetzt für mich tun? (Daher heisst es „Selbstfürsorge“. Das bedeutet aber nicht, dass wir alles mit uns selbst ausmachen sollten. „Selbst aktiv werden“ kann auch heissen, eine gute Freundin anzurufen, weil du weisst, dass es dir gut tun wird, ihre Stimme zu hören!)

💡 Lernimpuls: Manchmal reicht es, einmal tief durchzuatmen oder bewusst eine Pause einzulegen. Das mag banal klingen – doch in diesen Momenten zeigst du dir selbst: „Ich sorge für mich.“ Und das stärkt dein Vertrauen in dich selbst und deine Fähigkeit, für dich gut zu sorgen.

3. Selbstmitgefühl: Hindernisse und eigene Fehler als Teil des Weges akzeptieren

Selbstwirksamkeit heißt nicht, dass immer alles klappt. Im Gegenteil! Wir brauchen oft einen langen Atem, um unsere Herzensziele zu erreichen. Entscheidend ist, nicht aufzugeben, wenn es schwierig wird und auch bei Rückschlägen oder gar Scheitern weiter an uns selbst zu glauben.

Erinnere dich:
🌱 Fehler sind keine Zeichen von Schwäche oder gar Versagen – sie sind wichtige Lernschritte.
🌱 Hindernisse und Rückschläge sind nicht das Ende – sondern Teil des Weges.
🌱 Du bist nicht allein – wir alle kämpfen mit Unsicherheiten. Von außen sieht man das nur meist nicht! 😉

💡 Lernimpuls: Sprich mit dir selbst so, wie du mit einer guten Freundin oder einem kleinen Kind, das durcheinander ist, sprechen würdest. Nicht voll ätzender Kritik – sondern wohlwollend und empathisch. Leg dabei gerne eine Hand auf dein Herz oder umarme dich selbst. Klingt komisch, tut aber gut!

4. Selbstwert: Deine eigenen Erfolgs- & Werte-Standards setzen

Unser Gefühl und Verständnis von „Erfolg“ kommt oft rein von außen: Wir erreichen etwas, was viele andere (angeblich) auch wollen. Und / oder wir erfahren durch Lob von anderen, dass wir etwas gut gemacht haben. Schade nur, dass wir damit doppelt abhängig von externen Faktoren und anderen Menschen sind, auf die wir oft nur begrenzten Einfluss haben. Klar, wir können uns anstrengen, um gängige Kriterien von Erfolg oder ein Lob zu „erringen“. Aber wir sind dann innerlich nicht frei und äußere Kritik oder Mangel an Erfolg prägt letztlich sogar unser Selbstwert-Gefühl!

👉 Setze deine eigenen Kriterien für Erfolg!

  • Was bedeutet für dich persönlich „Erfolg“? Wo soll es hinführen? Wie sich anfühlen?
  • Erlebst du dieses Gefühl bei dem, was du derzeit tust schon?
  • Was ist jetzt ein lern-optimistisches Erfolgs-Ziel, das du dir selbst setzen willst? Woran merkst du, dass du es erreicht hast?

Wenn wir das für uns klar haben (bzw. immer wieder reflektieren), laufen wir nicht mehr jeder Möhre hinterher. Es schützt uns davor, irgendwann aufzuwachen und uns entsetzt zu fragen: Wie um alles in der Welt bin ich in DIESES Leben geraten, das ich nie wollte?!

Es befähigt uns auch dazu, „gegen den Wind zu segeln“ – Dinge zu tun, die entgegen der vorherrschenden Meinung oder Gewohnheit sind. Und langfristig unsere Herzensziele zu erreichen.

💡 Lernimpuls: Klarheit zu unseren eigenen Werten ist entscheidend – sie sind wie Leitsterne, die uns den Weg weisen, damit wir uns im offenen Meer der Möglichkeiten nicht verlieren. Wenn wir uns unserer Werte bewusst sind und uns selbst immer wieder reflektieren, ob wir sie auch wirklich leben, können wir besser damit umgehen, wenn andere Menschen einmal enttäuscht von uns sind oder uns kritisieren. Das kann unseren Selbstwert dann nicht erschüttern.

5. Selbstführung: Deine Intuition als Kompass nutzen

Intuition ist ein Aspekt, den du in klassischen Definitionen von Selbstwirksamkeit nicht findest – der aber aus meiner Sicht fundamental wichtig ist: Denn Selbstwirksamkeit ist auch gute Selbstführung.

Selbstführung bedeutet, deine innere Stimme wahrzunehmen und ihr zu vertrauen. 🌟

Denn es ist nicht nur wichtig, dass du ins Handeln kommst – sondern natürlich auch, dass dein Handeln in eine Richtung führt, die im Einklang mit deinen wirklichen Wünschen und Zielen ist. Und dafür brauchst du Kontakt zu deiner Intuition.

  • Deine Intuition zeigt dir, was für dich stimmig ist.
  • Achtsamkeit hilft dir, ihre Signale wahrzunehmen.
  • Selbstwirksamkeit bedeutet, diesen Impulsen zu vertrauen und entsprechend zu handeln.

Daher plädiere ich dafür, Intuition und Achtsamkeit als „Fundament der Resilienz“ zu betrachten! 

💡 Lernimpuls: Lausche täglich immer wieder in dich hinein – wie reagiert dein Bauchgefühl und dein Herz auf eine bestimmte Situation? Sie zeigen dir, ob etwas für dich stimmig ist. Wenn du dir etwas Zeit und Ruhe dafür gönnst, wirst du auch immer klarer erkennen und spüren, was dein wahrer Weg ist.

Schmetterlinge „riechen“ eine Blüte und potenzielle Partner teils über Kilometer hinweg. Die Intuition hingegen zählt zu keinem bestimmten Sinnesorgan und kann sich auf verschiedenen Kanälen ausdrücken: als „geheimer Riecher“, innere Stimme, inneres Bild, Bauchgefühl, Emotion – oder umgangssprachlich auch als „siebter Sinn“!

Schritte zu mehr Selbstwirksamkeit

Erinnere dich im Alltag: Du wählst jeden Tag:

  • Was und wem gibst du deine Aufmerksamkeit?
  • Welche kleinen Schritte kannst du heute tun, um deine Energie bewusst zu lenken?
  • Wie kannst du freundlicher und mitfühlender mit dir selbst umgehen?
  • Wo solltest du dich besser klar abgrenzen und „Kante zeigen“?
  • Wo funktionierst du nur – und wo bist du in gesunder Selbstführung?

Und: Welchen Parteien in deinem inneren Parlament gibst du Stimme? Klar, es ist wichtig, auch Bedenkenträger zu hören. Zweifel und Sorgen ernst zu nehmen. Und auch unsere inneren Schattenkinder zu integrieren.

Doch entscheiden sollten wir uns für und mit Vertrauen in unsere Gestaltungskraft. Für eine gute Gegenwart und eine gute Zukunft. Und diese Wahl findet jeden einzelnen Tag statt!


👉 Wie siehst du das mit der Selbstwirksamkeit? Ist sie nur ein abstraktes Ideal oder eine innere Haltung, die dich in deinem Leben wirklich trägt und voranbringt?

Schreibe mir gerne in den Kommentaren, was Selbstwirksamkeit für dich bedeutet!

Dez. 15, 2024

Großer Schmerz – große Chance

Die Kraft für eine bessere Zukunft ist im gegenwärtigen Moment enthalten“ – sagt Eckart Tolle. Doch oft beginnt die Reise dahin damit, dass wir spüren, dass der bisherige Weg nicht mehr stimmt. Vielleicht ist es Dein Job, der Dich nicht mehr erfüllt. Oder das Gefühl, dass Du immer wieder an den gleichen Stolpersteinen hängenbleibst. Unter Deinem Potenzial bleibst. Das voll zu spüren und zuzugeben, ist sehr schmerzhaft – aber es birgt ein großes Veränderungspotenzial!

Die Heldenreise beginnt mit dem „MessAnger“

Vor rund 8 Jahren Jahren steckte ich inmitten eines Burnouts. Damals beschäftigte ich mich intensiv mit dem Gedanken der Heldenreise. Mich inspirierte – im Tal der Verzweiflung – die Grundidee, dass man aus solchen Krisen gestärkt herausgehen kann. Nur wie?! Bei meiner Suche nach Lösungen stieß ich auf ein spannendes Detail der Heldenreise, die immer mit dem Erscheinen des „Boten“ beginnt: Das Wort „MessAnger“ – Bote – setzt sich aus „mess“ (Chaos) und „anger“ (Wut) zusammen (…wenn man sich die kleine Rechtschreib-Freiheit nimmt, „Messenger“ auf „MessAnger“ umzudeuten 😉).

Jedenfalls ist es oft dieser innere Zustand von Unordnung und Frustration, der uns dazu ruft, innezuhalten und eine Entscheidung zu treffen: Gehen wir weiter wie bisher? Oder folgen wir dem Ruf, unseren eigenen Weg, unsere Heldenreise, zu beginnen?

Wichtig: Ich möchte mit dieser Geschichte Burnout nicht heroisieren! Ganz im Gegenteil: Ich wünsche mir, dass die Geschichte dich motiviert, einem solchen Verlauf entgegenzusteuern, indem du frühzeitig umdenkst. Ich habe durch viel Schmerz gelernt – und möchte für frühe Erkrankungs-Anzeichen sensibilisieren. Eine Heldinnenreise ist nicht weniger spannend und wertvoll, wenn es gelingt, ein solches Knock-Out zu vermeiden – es spricht vielmehr für Weisheit, Selbstliebe und Mut, einen neuen Weg zu beschreiten, bevor es soweit kommt.

Herzenswege sind nicht immer geradlinig …

Damals hörte ich also (endlich) diesen Ruf – und folgte ihm. Ich hatte zwar schon länger nebenberuflich Achtsamkeit und Yoga unterrichtet, doch hauptberuflich war ich auf noch auf dem alten Weg. Es war der Wendepunkt, als ich beschloss, dem Ruf zu folgen und insgesamt einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen.

Ich entschied mich damals, Heilpraktikerin für Psychotherapie zu werden. Es fühlte sich stimmig an und dem folgte ich, auch wenn der Weg dorthin alles andere als einfach war. Es waren eine Menge Mut, Geduld, Lernen, Beharrlichkeit sowie Umwege und Pausen notwendig.

Ich arbeitete mich aus dem Burnout heraus und in einen neuen Vollzeitjob ein, dann kam die Pandemie, mein Vater wurde schwer krank und ich zog in meine alte Heimat zurück, um bei meiner Familie zu sein. Kurzum: Ich verschob die Prüfung mehrfach, um nicht erneut im Burnout zu landen. 

… wichtig ist, wer wir „unterwegs“ werden!

Trotz aller Herausforderungen verlor ich mein Ziel nie aus den Augen – und Ende November 2024 war es endlich so weit: Ich konnte meine Prüfung als „Heilpraktikerin für Psychotherapie“ ablegen und darf künftig Menschen auf ihrem Weg zurück zur psychischen Gesundheit und Resilienz begleiten.

Wichtig: Das werde ich im Rahmen von persönlichen Einzelgesprächen an meinem Wohnort tun – die Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie ist also ein anderes Thema und ein anderes Setting als meine Online-Tätigkeit als Coach und Mentorin für ambitionierte und feinfühlige Menschen im beruflichen Kontext.

Welche Geschichte Deiner Heldenreise willst Du schreiben?

Ich teile die Geschichte hier und heute mit Dir, um Dich zu inspirieren, Deine eigenen großen Träume der beruflichen Weiterentwicklung und Veränderung anzugehen – insbesondere, wenn der „MessAnger“ immer wieder auftaucht! Es lohnt sich, anzufangen und dranzubleiben – auch wenn der Weg lang und steinig ist!

Wenn Du also im Job immer wieder das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt – dass Unzufriedenheit oder innere Konflikte Dich begleiten, dass Du stets unter Deinem Potenzial bleibst oder dauererschöpft bist – könnte das der Ruf Deines „MessAngers“ sein. Vielleicht stehst Du an der Schwelle, Deinen eigenen Weg (neu) zu wählen!

Denke daran: Es ist Dein Weg. Es ist Dein Tempo. Und so unangenehm er manchmal ist: Der „MessAnger“ – das Chaos und die Wut – ist nicht Dein Feind. Er ist Dein Wegweiser… Er taucht auf, um Dich zu erinnern, dass es Zeit ist, los- oder weiterzugehen.

Aug. 29, 2024

Natur als Kraft- und Inspirationsquelle

Ich werde nie vergessen, wie ich als Kind das Wort „Baum“ kennenlernte. In der Nähe unseres Zuhauses war eine Wiese und darauf stand ein prächtiger Baum. Ich stand andächtig davor und sagte immer wieder, mit einem unvergesslichen Gefühl von Staunen, „BAUM“. 🙂 Ich liebte die Natur von klein auf – sie war für mich Zuhause und Wunder zugleich.

Vielleicht kennst Du das Gefühl ja auch – Du bist in der Natur unterwegs und spürst auf einmal ein tiefes Glücks- und Verbundenheitsgefühl, bist ergriffen von der Schönheit und dem Wunder des Lebens? Es ist so wertvoll, sich daran auch im Alltag immer wieder zu erinnern – führen wir doch meist ein starkes „Indoor-Leben“! Dass Waldbaden zum Heil-Trend geworden ist, wundert mich kein bisschen…

Ode an die Natur 
Die schiere Vielfalt der Pflanzen ist beeindruckend – es gibt nichts, was es nicht gibt! Mich beeindruckt auch ihr unverdrossenes Wachstum – auch bei schlechtem Wetter oder an ungünstigem Standort. Und dass sie das Beste aus dem Gegebenen machen und sich – ohne sich anzustrengen – einfach dem Licht entgegen recken. Dass sie in ihrem Tempo wachsen. Immer wieder neue Blätter und Blüten austreiben, auch nach einem bissigen, späten Frost im Frühjahr!

Viele Pflanzen sind uns Nahrung, andere Medizin, manche auch Basis für Bekleidung – oder einfach Augenweide und Freude. Sie schenken uns innere Ruhe, aber auch Sauerstoff und frische Luft. Sie inspirieren uns zu Gedichten, als Geschenk und Liebesgruß.Doch sind all diese Worte nur „graue Theorie“. 

Die heilsame Kraft der Natur muss erlebt und erfahren werden
Gehe nach der Arbeit, in der Mittagspause und natürlich am Wochenende raus in die Natur, Bäume, Gräser und Blumen bestaunen. Vielleicht nimmst Du Deine Kamera mit und gehst auf Fotosafari. Oder holst Dir Inspiration für ein Malprojekt oder ein Gedicht?
Apr. 5, 2024

Wetter (innerlich / äußerlich)

Wir mögen es meist nicht so gerne, wenn Dinge sich plötzlich ändern.

Das fängt schon beim Wetter an! Jahreszeiten mit vielen Temperatur-Umschwüngen kann daher schon rein wettertechnisch herausfordernd sein.

Denn: Veränderungen erfordern von uns eine Anpassungsleistung. Wenn unsere Ausgleichsfähigkeiten bereits durch anderen Stress erschöpft sind, kann ein Wetterwechsel uns auch mal ausknocken! Dann bekommen wir Migräne oder das Immunsystem macht schlapp…

Doch es ist – wie so oft – spannend, einmal tiefer zu blicken und unsere Reaktion auf äußere Veränderung zu beobachten! Ist da ein Unbehagen aufgrund der Nicht-Kontrollierbarkeit? Eine Gereiztheit, weil schon so viel anderes gerade nicht „rund“ läuft? Ein Ärger, weil dadurch ein Plan, den wir hatten, durchkreuzt wird? Tendieren wir dazu, von Veränderungen, die von außen kommen, nur Schlechtes zu erwarten? Sehen wir eher den Regen oder entdecken wir auch den Regenbogen, wenn es anders kommt als gedacht?

Manchmal ärgern wir uns auch über uns selbst – weil wir über Anzeichen, die auf eine bestimmte Entwicklung hingewiesen haben, hinweggegangen sind. Ein Bauchgefühl oder auch äußere Anzeichen ignoriert haben… 

All das bezieht sich natürlich keineswegs nur auf das äußere Wetter, sondern metaphorisch auch auf unser soziales oder inneres Wetter.

Und gerade bei letzterem wird es noch “heißer“! Wie ist Dein inneres Wetter? Ist es leicht durch äußere Einflüsse wandelbar oder ruhst Du in Dir selbst? Bist Du zugleich offen genug, um mitzubekommen, wie die Atmosphäre um Dich herum gerade ist? Und ehrlich zu spüren, wie es Dir damit geht – und auch Spannungen wahrzunehmen und „zu halten“?

Vielleicht fällt Dir auch etwas ein, das Dir helfen kann, mit Veränderungen und den damit oft einhergehenden Spannungen besser umzugehen. Etwa mal wieder Tagebuch schreiben, etwas Bewegung, eine Meditation, in die Sauna gehen (da ist die Wechselhaftigkeit Programm!), eine gute Freundin anrufen, ausreichend Schlaf, Lieblingsmusik hören oder oder oder….

Es sind spannende Reflexionen, zu denen uns wechselhaftes Wetter einlädt!

Apr. 5, 2024

Wetter (innerlich / äußerlich)

Wir mögen es meist nicht so gerne, wenn Dinge sich plötzlich ändern.

Das fängt schon beim Wetter an! Jahreszeiten mit vielen Temperatur-Umschwüngen kann daher schon rein wettertechnisch herausfordernd sein.

Denn: Veränderungen erfordern von uns eine Anpassungsleistung. Wenn unsere Ausgleichsfähigkeiten bereits durch anderen Stress erschöpft sind, kann ein Wetterwechsel uns auch mal ausknocken! Dann bekommen wir Migräne oder das Immunsystem macht schlapp…

Doch es ist – wie so oft – spannend, einmal tiefer zu blicken und unsere Reaktion auf äußere Veränderung zu beobachten! Ist da ein Unbehagen aufgrund der Nicht-Kontrollierbarkeit? Eine Gereiztheit, weil schon so viel anderes gerade nicht „rund“ läuft? Ein Ärger, weil dadurch ein Plan, den wir hatten, durchkreuzt wird? Tendieren wir dazu, von Veränderungen, die von außen kommen, nur Schlechtes zu erwarten? Sehen wir eher den Regen oder entdecken wir auch den Regenbogen, wenn es anders kommt als gedacht?

Manchmal ärgern wir uns auch über uns selbst – weil wir über Anzeichen, die auf eine bestimmte Entwicklung hingewiesen haben, hinweggegangen sind. Ein Bauchgefühl oder auch äußere Anzeichen ignoriert haben… 

All das bezieht sich natürlich keineswegs nur auf das äußere Wetter, sondern metaphorisch auch auf unser soziales oder inneres Wetter.

Und gerade bei letzterem wird es noch “heißer“! Wie ist Dein inneres Wetter? Ist es leicht durch äußere Einflüsse wandelbar oder ruhst Du in Dir selbst? Bist Du zugleich offen genug, um mitzubekommen, wie die Atmosphäre um Dich herum gerade ist? Und ehrlich zu spüren, wie es Dir damit geht – und auch Spannungen wahrzunehmen und „zu halten“?

Vielleicht fällt Dir auch etwas ein, das Dir helfen kann, mit Veränderungen und den damit oft einhergehenden Spannungen besser umzugehen. Etwa mal wieder Tagebuch schreiben, etwas Bewegung, eine Meditation, in die Sauna gehen (da ist die Wechselhaftigkeit Programm!), eine gute Freundin anrufen, ausreichend Schlaf, Lieblingsmusik hören oder oder oder….

Es sind spannende Reflexionen, zu denen uns wechselhaftes Wetter einlädt!