Persönliches

Cornelia schaut zuversichtlich nach vorn. Dez. 31, 2025

Jahresrückblick 2025: 365 Tage Neuland

War mein Jahr 2025 eine Expedition ins Unbekannte oder die Heimkehr nach einer langen Reise? Es hatte von beidem etwas und war zugleich ein Jahr des intensiven Neuverortens – innerlich und äußerlich. Jetzt zum Jahresende bin ich auf eine gute Weise müde und glücklich. Und sehr gespannt, was 2026 bringen wird. Ein paar Ideen habe ich da schon … und bin sicher, dass mir das Leben auch im kommenden Jahr seine ganz eigenen Pläne zeigen wird.

Meine Themen und Highlights in 2025

Gründen mit Plan – und Realitycheck

Der Anfang 2025 stand ganz im Zeichen meiner Gründung. Nachdem ich wenige Tage nach meiner bestandenen Heilpraktiker für Psychotherapie-Prüfung Ende November 2024 erfahren hatte, dass das Zeitfenster für die Beantragung eines Gründungszuschusses schon im Januar endet, gab ich Vollgas.

Die Hürden für den Gründungszuschuss sind ja zu recht hoch gelegt, die bürokratischen Hürden aber völlig unnötig. Und derer gab es viele. Meine Bewunderung vor Menschen, die in solchen Systemen arbeiten können, ohne wahnsinnig zu werden – und dabei noch hilfsbereit sind, ist immens.

Mein Gründungscoaching mit Christine Obercoxholt begann am 2. Januar und sie navigierte mich mit viel Ruhe, Geduld und Erfahrung durch die Komplexitäten einer sauberen Businessplanerstellung UND der Vollendung des Gründungszuschussantrags.

Und so startete ich am 28.1.2025 ins Abenteuer Selbständigkeit!

28.1.2025: Der Papierkram ist erledigt – ich mache mich selbständig.

Abenteuerparcour zum Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit (BA)

Es sollte viele Wochen dauern, bis ich erfuhr, dass der Antrag genehmigt wurde. Die Streichung des Arbeitslosengeldes ging aber sofort. Über die Skurilitäten der BA-Bürokratie könnte ich ganze Bücher schreiben – hebe mir meine Energie aber lieber für Besseres auf. Im Übrigen lernte ich im Jahresverlauf, dass die Agentur für Arbeit im Vergleich zur Deutschen Rentenversicherung ein hochmodernes und schnelles Verwaltungssystem hat. Auch wenn offenbar manchmal Emails ausgedruckt, per Post verschickt und dann bei der anderen Geschäftsstelle wieder eingescannt werden.

Mein Businessplan war super. Nur hält sich das Leben bekanntermaßen nicht an Pläne…

Heimvorteil voll genutzt: 20 Jahre Berufserfahrung in Kommunikation und Marketing

Meine Aktivitäten in Sachen Sichtbarkeit, Blogging und Websiteausbau, Marketing, Newsletter, Networking, Webinare und Kursangebote – online und vor Ort-, Events & Speaking, PR, Social Media und LinkedIn, usw. waren intensivst. Zum Glück habe ich auch den Vorteil, Marketing Communications 20 Jahre lang beruflich gemacht zu haben.

Vom Gründen in der Wirtschaftsflaute

Erfahrung hin oder her: Die Welt, in der ich dieses Sichtbarkeits-Feuerwerk zündete, schein eine andere als zuvor zu sein. Das Jahr 2025 war für viele wirtschaftlich nicht einfach. Und auch nicht politisch, beruflich und vieles mehr. Von der totalen Contentschwemme durch KI mal abgesehen.

Es ist schwer zu erkennen, was der Schlüssel ist, wenn man mit lauter Unbekannten agiert und völliges Neuland betritt. Und so war ich mir, als lange GAR NICHTS passierte, durchaus unsicher, ob ich doch etwas falsch oder zu wenig machte. Oder ob es an der Positionierung, der Sichtbarkeit, dem Netzwerk, einem erschütterten Vertrauen der Menschen, der Reizüberflutung oder irgend etwas anderem lag.

Der langsame Aufschwung kam pünktlich zum Ende des Gründungszuschusses im Juli. Ich hatte mich entschlossen, viel Werbebudget in die Hand zu nehmen, um meiner lokalen Sichtbarkeit auf die Sprünge zu helfen – und tatsächlich: Schon bald fanden mich und meine Praxis in der Kloster-Oase in Bühl immer mehr Menschen! Und einige davon durfte ich in Folge in diesem Jahr auf ihrem Weg begleiten – als Heilpraktikerin für Psychotherapie und als Resilienz- und MBSR-Coach.

Zum Glück war ich schon immer beharrlich – und entdeckte in diesem Jahr zudem Mut für große Entscheidungen in mir.

Meine berufliche Identität – neu und doch wie ein Fisch im Wasser

Ob eine „long and windung road“ wirklich dahin führt, wo man hin wollte, weiß man erst am Ende. Den Weg muss / darf man gehen. Das einzige, was hilft zu erkennen, ob es tatsächlich die richtige Strasse ist, ist die Intuition. Ein innerer Ruf, der immer wieder auftaucht. So war es auch bei mir.

Der Ruf, den ich – wie es sich gehört – mehrfach überging

Menschliche innere Prozesse und Entwicklung interessierten mich schon immer. Seit meinen frühen 20ern zog mich die Psychologie an. Zuerst aufgrund eigener Themen. Immer mehr dann aber auch aus zwischenmenschlicher, entwicklungsoptimistischer und gesellschaftlicher Sicht. Nach meinem Master-Abschluss der Literatur und Philosophie in 2001 wusste ich sehr wohl, dass ich eigentlich noch Psychologie studieren wollte und sollte. Aber ich wollte meinen Eltern nicht länger auf der Tasche liegen – und ehrlich gesagt auch genau so gerne beruflich Musik machen. Es kam anders und ich begann, im Bereich Medien zu arbeiten und fand mich schließlich in Corporate PR und Marketing wieder.

Ich hörte den Ruf, mich mit Psychologie zu beschäftigen, immer wieder. Und folgte ihm nicht, weil er nicht gangbar schien. Es brauchte ein Burnout mit tiefen Sinn- und Wertefragen in 2017, bis ich wirklich beschloss: Ich gehe den Weg. Es wurde der Weg als Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Zarte 24 Jahre vom ersten Ruf in 2001 bis zur Vollendung in 2025!

Mein langer Weg und seine Vollendung in 2025

Es war ein langer Weg vom Beschluss zur Praxiseröffnung in diesem Jahr. Ich lernte seit 2019 auf die Prüfung – zunächst begleitend zu meinem Fulltime-Job und anderen Themen wie Kinderwunsch und Pflege meines Vaters. Als ich Anfang 2024 meinen Job verlor, wusste ich: In dieser Herausforderung liegt die Chance, mit Vollgas zu lernen und die sehr anspruchsvolle Prüfung zu bestehen. Es gelang mir und ich erhielt vor gut einem Jahr, Ende November 2024, die Erlaubnis vom Gesundheitsamt Karlsruhe, als Heilpraktikerin für Psychotherapie tätig zu sein.

So konnte ich in 2025 tatsächlich einen langen Wegabschnitt beenden und einen neuen beginnen: Ich eröffnete meine Praxis als Heilpraktikerin für Psychotherapie in der Kloster-Oase in Bühl. Dass Menschen, die auf ihrem Weg ein Stück weit Begleitung suchen, dies gerne mit mir tun, macht mich sehr erfüllt und dankbar.

Und ich? Lerne auf diesem Weg liebend gerne immer weiter.

Jubiläum Ende November: Mein 1. Jahr als Heilpraktikerin für Psychotherapie ging schnell vorbei – und war zugleich so dicht, erfüllend und lehrreich!

Meine Liebe zu „Stiften“ – Sinnstiften und Schreiben

Ich fühle mich in dieser Rolle so zuhause und wohl, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Ja klar, vieles war und ist „neu“. Und zugleich fühle ich mich endlich angekommen bei dem, was ich im Grunde meines Herzens schon immer tun wollte: Sinn stiften, inspirieren, tief Zuhören, Möglichkeiten aufzeigen, Raum halten, Spiegeln und Ermutigen, wieder in Selbst-Wirksamkeit und Selbst-Führung begleiten – und so viel mehr!

Interessanterweise spüre ich genau dadurch, dass mein alter Beruf nie falsch war: Ich war wirklich mit Herzblut Kommunikatorin – und habe im Übrigen in 20 Jahren viel nützliches Wissen und wertvolle Erfahrungen gesammelt, die mir auch jetzt helfen bei meiner Arbeit. Es ist wichtig, die moderne Business- und Arbeitsrealität intensiv von innen zu kennen!

Doch es ging mir schon immer um Empathie, echte Verbindung mit dem Wesentlichen und Lebens-Gestaltung mit Sinn.

So kann ich jetzt, parallel zur Arbeit mit meinen Klient:innen, meine Liebe zum Schreiben leben. So verbinden sich endlich meine vielfältigen Interessen und Passionen auf eine Weise, die ich mir am Anfang des Weges gar nicht hätte erahnen können!

Es ist eine beglückende Arbeitserfahrung – etwas, das ich jedem Menschen wünsche. Dass die eigene Arbeit und das eigene Wirken wirklich Sinn machen und gut zu uns passen.

Es braucht Mut und Beharrlichkeit, um den Weg zu gehen – aber es lohnt sich!

Onlinebusiness, wo bist du?

Trotz aller Bemühungen und Aktivitäten in diesem Jahr war alles, was ich online anbot, bislang „zäh“: Gleich ob Resilienz-Webinare, Einzelbegleitung oder Kurse zu Themen wie Achtsamkeit, Resilienz und Self-Leadership. Interesse war da, aber viele Menschen waren sehr zögerlich.

Das hat mich ehrlich überrascht. Denn das Online-Arbeiten mit Coach oder Mentor hat einige Stärken: zeitliche und örtliche Flexibilität, zum Beispiel, und dass man zu Spezialthemen genau passende Expert:innen finden kann.

Doch es gibt offenbar einiges an Verunsicherung durch unseriöse „Guru“-Online-Coaches. Viele Menschen sind wohl auch so reizüberflutet, dass sie sich, wo immer es geht, zurückziehen. Und die allgemeine Atmosphäre ist – gerade für feinfühlige und empathische Menschen – derzeit sehr verunsichernd.

Wem auch immer die Algorithmen dienen: Introvertierten und reflektierten Menschen eher nicht

Dazu kommt: Die Algorithmen treiben alles in Richtung Empörungs- und Sensationslogik. Beiträge, die anders sind – ruhiger und tiefer – werden in Social Media, im Netz, in den Nachrichten und sogar Newslettern weniger ausgespielt. Das befeuert eine tragische Dynamik!

Ich finde, es ist eine Sache großer Tragweite, wenn wir immer mehr „save spaces“ für echten Austausch verlieren, auch online. Die Einstiegshürde wird für kleine Anbieter immer größer – etwa für Selbständige und Solopreneur:innen, die mit viel Herzblut, Erfahrung und Wissen aber oft wenig Budget und Technikkapazität arbeiten.

Das begünstigt große Anbieter – von denen viele gute Arbeit machen, aber es eben leider auch einige schwarze Schafe gibt. Und es führt zur Verarmung des Angebots, wenn nur die ohnehin schon Großen und Bekannten diese Hürden noch bewältigen können.

Die Onlinewelt bietet wunderbare Möglichkeiten für persönliches Wachstum und Austausch

Man muss sie nur finden. Und / oder selbst gestalten.

Online-Spaces, die ich beispielsweise mag, weil sie menschenzentriert gestaltbar sind, sind für mich Blogs, geschützte und moderierte Portale und seriöse Medien und Magazine.

Und eben der 1:1 Austausch. Eine persönliche Zusammenarbeit lässt sich im Coaching oder Mentoring auch online ideal gestalten.

Ein Buch wird kommen (wie ich beim Schreiben eine Eingebung hatte)

Es war im Juni, als ich gerade – in der allerletzten Minute – einen Blogbeitrag für die Blogparade von Astrid Engels schrieb. Es geht darin um hochsensibles Scannertum und was meine Tricks und Tipps sind, trotz oder gerade MIT dieser Art der Neurodivergenz hochproduktiv zu sein – ohne Burnout.

Und als ich so im Flow tippend mitlas, was da aus mir herausfloss, war ich selbst ein wenig überrascht, dass da stand, ich wolle bald in Buch schreiben. Hüstel – konkret hatte ich geschrieben „in diesem Jahr“. (Du kannst es ja nachlesen, also bringt Vertuschen nichts).

Meine Ziele fürs Q4-2025
Auch in meiner To-Want-Liste fürs Q4 taucht das Buch auf. Aktuell sitze ich an der Outline und zwei Sample-Kapiteln, die ich am 15. Januar 2026 beim Hay House Autoren-Wettbewerb einreichen will. Äh ja, auf Englisch.

Auch ein Buch hat seinen eigenen Weg & seine Timeline

Ich habe schon seit Jahren MEHRERE Buchideen in mir. Einige recht ausgereift und einige noch schemenhafter. Aber im Laufe des Jahres verdichtete sich etwas in mir und ein bestimmtes Thema fühlt sich „reif“ an: Stilles Leadership, von innen nach außen – und wie eine neue Art von Stärke und Wachstum in unser Leben und die Welt bringt. Stay tuned!

Überhaupt ist es mir eine riesige Freude, in diesem Jahr so viel geschrieben zu haben! Ich liebe das Schreiben. Schon als Kind wollte ich Autorin werden und mit Anfang 20 habe ich tatsächlich schon 2 Bücher geschrieben – beide allerdings (bislang) unveröffentlicht.

Schreibinspiration und so viel mehr: Meine TCS-„KollegInnen“

Meinen diesjährigen Schreibflow verdanke ich dabei im Wesentlichen Judith Peters und ihrer wunderbaren Blogging-Community „The Content Society! Eine meiner mutigen Entscheidungen gleich zu Jahresstart war, mit einem Jahresabo „all in“ zu gehen. Und es hat mich unglaublich bereichert – mit wertvollen und fundierten Tipps zum Bloggen, echten Schreibinspirationen und dem Kontakt mit wunderbaren anderen Bloggerinnen. Daraus sind echte Freundschaften entstanden!

Mit Judith Peters beim Blogger:innen-Treffen in Stuttgart im April 2025

Im Mai und Juni machten viele aus Judiths Community eine sogenannte Blogparade – einen Aufruf an andere Blogger:innen, zu einem bestimmten Thema Beiträge zu schreiben.

Ich machte, wie erwähnt, bei Astrids Blogparade mit. Und etliche Blogger:innen steuerten wunderbare Beiträge bei zu meiner Blogparade „Beruf und Berufung: 5 Dinge, die ich meinem jüngeren Ich gerne mitgeben würde“. Alle Beiträge findest du hier.

Tja, und nun also ein Buch. Bekanntermaßen ist nichts so unaufhaltsam wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

… Was mich zur nächsten Überraschung des Jahres 2025 führt.

Wie man seinen Algorithmus trainiert und in Folge auf den Hund kommt

Der Algorithmus ist schuld.

Da ich ja meine eigenen Coaching-Tipps (meistens) selbst befolge, nutze ich Instagram, das mich oft nervt, im Positiven gerne als Quelle für lustige und herzerwärmende Momente. Hundevideos, Kaninchenvideos, Katzenvideos, Babyelefantenvideos – und noch mehr Hundevideos. (Wahrscheinlich ein Glück, dass es mehr Kleintier- als Babyelefantenvideos waren – siehe unten).

Jedenfalls entstand im meinem Geist so nach und nach die Vorstellung, dass es doch total schön wäre, Abends auf der Coach eine Fellnase bei sich zu haben. Oder tagsüber, als Pausen- und Bewegungserinnerer. Einige meiner Klient:innen haben Haustiere und ich hörte mich mehrfach sagen, wie wunderbar das sei, um die Gesundheit auf vielen Ebenen zu fördern und etwa Coregulation zu erleben.

Ausnahmsweise DARAN mal nicht schuld: Der Algorithmus

Und ich weiß nicht, wie das passiert ist – daran ist der Algorithmus jedenfalls nicht schuld – ich war neulich auf der Website des Tierschutzvereins Baden-Baden. Und da war dieser kleine, weiße Hund. Ich machte die Seite schnell wieder zu. Aber genutzt hat das nichts. Denn der Kleine spukt nun seit Wochen in meinem Kopf herum.

Tja, ich habe inzwischen beim Tierheim angerufen. Ja, er ist noch zu haben. Ja, er ist wahrscheinlich Allergiker-verträglich. Und meine beste Freundin schlug vor, dass wir „einfach mal mit ihm spazierengehen“. Das haben wir gestern gemacht. Er ist schüchtern. Ich bin Hunde-unerfahren. Aber es war trotzdem schön. Mal schauen, was daraus wird.

Die Vernunft spricht klar dagegen. Stay tuned.

Epilog der Vernunft: Schlau, aber bekanntermaßen nicht die Entscheidungsinstanz

Übrigens, vor ca. 40 Jahren sagte meine Mutter ungefähr zu dieser Jahreszeit: „In den Kleinanzeigen steht, dass in Vimbuch kleine Häschen zu verschenken sind. Wollen wir sie mal anschauen gehen?“ Es kam, wie es kommen musste: Schluri und Blacky zogen bei uns ein und waren 12 und 13 Jahre Familienmitglieder.


Weitere schöne und besondere Momente in 2025

März 2025: Stand und Vortrag auf den Bühler Gesundheitstagen und Start in eigener Heilpraxis für Psychotherapie in der Kloster-Oase in Bühl


April 2025: Blogger:innen-Treffen von The Content Society von Judith Peters in Stuttgart und Tag der offenen Praxen in der Kloster-Oase

Viel Sonnenschein und richtig gute Laune beim Blogger:innen-Treffen in Stuttgart. Foto: (c) Karina Schuh

Mehr als 100 Menschen kommen, um das vielfältige Programm und die Kurzvorträge von uns Praxisinhaber:innen in der Kloster-Oase zu erleben.


Mai und August: Mal wieder auf Sylt – zwei Workations – einmal alleine, einmal zusammen mit meiner Mum – mit vielen kreativen Ideen (darunter das Buch)


September: Eine Einschulung & nachfolgende Intensivierung der Nachfrage nach mir als „Vorlese-Tante“


November 2025: Treffen mit Freunden in Braunschweig & Vortrag bei den Frauengesundheitstagen Offenburg



Herausforderungen in 2025

Damit kein falscher Eindruck entsteht: 2025 bestand bei mir keineswegs nur aus Highlights!

Es gab einiges, was schwierig und herausfordernd war:

  • Gesundheitliche Probleme und Sorgen in der Familie: Bei mir selbst war es zum Glück nur eine gereizte Achillessehne, aber diese tat 4 Monate lang ziemlich weh. Was dazu führte, dass ich neben meiner eh schon vielsitzenden Tätigkeit mich noch weniger bewegte…
  • Beschäftigung mit meinen Klient:innen-Themen: Menschen kommen zu mir, weil sie Schwieriges erlebt haben – und ja, das klingt oft tief nach. Das ist einerseits gut so, denn es hält achtsam, dass man nichts Kritisches übersieht. Doch zugleich ist es wichtig, es irgendwann auch innerlich loszulassen und wieder für die eigene innere Balance zu sorgen. Das ist für mich ein Lernprozess.
  • Traurigkeit über das Gesundheitssystem, das so viele Menschen im Stich lässt: Manche Anrufer:innen berichteten mir von Wartezeiten bis zu einem Jahr für einen kassenerstatteten Therapieplatz! Das ist nicht zumutbar für Menschen in einer inneren Belastungssituation.
  • Meine Finanzen waren im ersten Jahr Selbständigkeit ein Thema, das mich beschäftigte und auch zwischendurch immer mal wieder besorgte. Ich bin dankbar, dass ich die staatliche Unterstützung für den Start bekam. Und dass ich Monate der Flaute stemmen konnte. Unnötige Nervenkitzel waren dann plötzliche Beitragsforderungen der DRV über Tausende von Euro…
  • Das weit verbreitete Phänomen der Unverbindlichkeit: Nicht nur einmal sind Menschen einfach nicht zum vereinbaren Ersttermin erschienen. Es ist ja ok, seine Meinung zu ändern oder dass etwas dazwischenkommt – aber einfach wegbleiben ist nicht OK.
  • Irreführende Businesstipps: In meinem Optimismus über die Möglichkeiten des Onlinebusiness aufgrund meiner letztjährigen Erfahrungen bereits gedämpft, war ich doch in diesem Jahr nochmal überrascht, mit welcher Vollmundigkeit manche Experten bestimmte Wege anpreisen, die sie selbst nicht gehen und die so (nicht mehr) funktionieren.

… Und tatsächlich insgesamt etwas zu viel Arbeit

Auch wenn mir die Arbeit unglaubliche Freude und ein tiefes Sinngefühl bereitet: Es geht nicht nur um Freude oder nicht, sondern auch darum, ob es genug Regenerations- und Erfrischungsphasen gibt. Ob das Rad des Lebens rund läuft oder eckig, weil einige wenige Bereiche dominieren.

Ich bin nicht „ausgebrannt“ am Ende dieses Jahres. Aber ich spüre, dass ich im Alltag im kommenden Jahr mehr kleine Pausen möchte und mehr Raum für andere Themen, die mir wichtig sind – wie etwa Zeit mit Familie und Freunden, in der Natur und für Musik.

Falls du mir schon länger folgst, erinnerst du dich vielleicht, dass das Jahr 2025 das Jahr sein sollte, in dem ich mein 2. Musikalbum „richtig“ veröffentliche und mehr Musik mache. Das Album steht immer noch auf meiner Website, eine CD pressen zu lassen macht nach wie vor keinen Sinn und ist unglaublich teuer. Und Zeit für aktives Musizieren wie etwa einem Chor beizutreten, habe ich auch nicht gefunden – trotz mehrerer Anläufe.

Das ist sicher im ersten Jahr der Selbständigkeit völlig normal – als Achtsamkeits- und Resilienz-Coach weiß ich ja aber zu gut, dass freie Abende, Hobbies, Sozialleben und Wochenenden die Basis für ALLES sind. …

Vielleicht ist es ja das, was der kleine weiße Hund mir sagen will: Spiel mit mir!


Mein 2025-Fazit

Worauf bin ich 2025 stolz?

  • Mut zur Lücke
  • Umgang mit Unsicherheit
  • (Self-)Leadership 
  • Ja zum Unperfekten
  • Offenheit und Ausprobieren
  • Unternehmerinnenmindset – Investitionsbereitschaft

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

Dass ich …

  • ziemlich gut mit Unsicherheit umgehen kann und mutiger bin, als ich wusste oder früher dachte.
  • mein Wissen und die Erfahrung aus dem Corporate Settings in der Selbständigkeit zwar nutzen kann, aber nicht alles auf ein 1-Woman-Business übertragbar ist.
  • meine neue berufliche Rolle als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Resilienz-Coach so vertraut und selbstverständlich finde, als würde ich das schon ewig machen.
  • in 12 Monaten sehr viel bewegen kann, wenn ich dran bleibe – und zugleich locker.
  • im unbekannten Terrain nicht mit den alten starren Methoden planen kann, sondern dass Ausprobieren und Flexibilität vieeeeel wichtiger sind, als ein „Businessplan“.
  • meine lokale Praxis langsam aber beständig aufgebaut habe – und sie aktuell viel stärker ist als das, was ich mit viel Arbeit Online gemacht habe.
  • meiner Intuition vertrauen kann – „trust your self“ war auch mein Jahresmotto 2025.
  • mein Visionboard nun erneuern darf, weil vieles darauf erfüllt oder verwandelt ist.

Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht

  • Alles, was mit einer Gründung zusammenhängt – dieses Jahr waren 365 Tage Neuland!
  • ein kompletter beruflicher Identity-Shift
  • angefangen, ein Sachbuch zu schreiben
  • ein Vogelbaby auf der Strasse gefunden und zur Vogelrettung nach Rastatt gefahren
  • gegoogelt, ob man einen Hund wirklich vegetarisch ernähren könnte / dürfte (Spoiler: Ja!)
  • eine Messe mit eigenem Stand und Vortrag gebucht: Die Bühler Gesundheitstage im März 2025. In 2026 bin ich wieder dabei – mit einem Vortrag zum Thema Resilienz
  • ein Interview zum Thema Resilienz für t3n gegeben
  • Ein Podcastinterview als Gast geführt – beim Homöopathieexperten Marwin Zander. Die Veröffentlichung steht noch aus.
  • einen YouTube-Kanal gestartet
  • in meinem eigenen Namen und zu meinem Thema auf LinkedIn gepostet (… seit Mai mache ich das wöchentlich – vernetze dich hier gerne mit mir!)
  • angefangen zu überlegen, ob ich einen Hund adoptieren will

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

  • Meine ziemlich stabile Gesundheit
  • Meine mentale Stärke und Intuition
  • Meine Ideen und mein Mut
  • Meine Familie & Freunde
  • Mein Zuhause und meine schöne Heimat
  • Meine Freiheit, beruflich das zu tun, was mir liegt
  • Hilfreiche Menschen bei unerwarteten bürokratischen Hürden
  • Zeit mit lieben Menschen
  • Zeit in der Natur 
  • Vielfältige Inspirationen und Impulse
  • Meinen japanischen Grüntee 

Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?

Meine innere …

  • Genau- und Weit-Vorausplanerin
  • „Pressetante“ & videoscheue Ghostwritern
  • Alles-Selbst-Macherin

Mein 2025 in Zahlen

  • Anzahl kostenloser Erstgespräche: 31
  • Anzahl Klient:innen-Sessions: rund 70 Stunden seit August
  • Ausschreibung Achtsamkeits-Kurse und Seminare wie „Achtsame Auszeit“: 4 (davon kam aber nur einer zustande)
  • Vorträge, Webinare & Workshops: 7
    • März: Gesundheitstage Bühl & Webinar Resilienz
    • April: Intuition im Business – TCS-Treffen in Stuttgart & Achtsamkeit im Alltag – Tag der offenen Praxen in der Kloster-Oase
    • Mai: Webinar Intuition im Business für Gründerinnen
    • September: Webinar Intuition im Beruf
    • November: Resilienz im Alltag mit Achtsamkeit fördern – Frauengesundheitstage Offenburg
  • Interviews, Gastbeiträge & Podcasts: 3 – ibaforum, t3n, Marwin Zander Podcast
  • Newsletter-Leser:innen: aktuell 170 -> Abonniere meinen Newsletter gerne, um auch einmal die Woche von mir zu lesen
  • LinkedIn-Kontakte: von 350 Kontakten im Mai auf just heute, am 31.12. = 2.000! -> Vernetze dich gerne mit mir, wenn du meine Impulse auch dort lesen magst.
  • Instagram-Kontakte: 630 (Du noch nicht? -> dann gerne hier)
  • Anzahl veröffentlichte Blogartikel: 27
  • Anzahl unveröffentlichte Blogartikel: 4
  • Gelesene / gehörte Bücher: 6
    • Mental Health at Work – Nora Dietrich
    • Kettensprenger – Ingo Hamm
    • Brave new Work – Aaron Dignan
    • Self Help – Gabrielle Bernstein
    • Losing and Finding my Virginity – Richard Branson
    • Dr. med. Eckart von Hirschhausen: Der Pinguin, der fliegen lernte: Eine Geschichte über das Leben, die Liebe und das Glück
  • Gekaufte, angefangene oder nicht gelesene Bücher: Verrate ich nicht
  • Geschriebene Bücher: ca. 25 %
  • Reisen: 5 (Davos, Stuttgart, Sylt (2x) & Braunschweig)
  • Adoptierte Hunde: Stand 31.12. = 0 (aber 2026 … wer weiß?)

Mein Ausblick auf 2026

Meine Ziele für 2026

  • Mein Buchkonzept bis 15.1. einreichen – und in 2025 fertig schreiben und veröffentlichen
  • Break-even und Gewinnzone erreichen
  • Fortbildung Vagusnerv & Stimme machen
  • in 10-20 Podcasts oder Magazinen Beiträge beisteuern – z. B. zu Leadership für stille Menschen, Selbstführung, Resilienz & Achtsamkeit. -> Wenn du ein thematisch passendes Medium hast und auf der Suche nach Gastbeiträgen bist: Melde dich gerne bei mir unter kontakt@cornelialichtner.de!
  • Mich mehr bewegen – mit oder ohne Hund
  • Mehrere Urlaube und Treffen mit Freunden & Familie
  • Nicht zu viel planen und Ziele setzen, sondern Spielen und „Surfen“ mit den Wellen des Lebens
  • Mein Motto für 2026: „break free“ – Genau, es geht ums Loslassen alter einschränkender Muster, aber auch um regelmäßige Pausen (breaks) für einen frischen, freien Geist!

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

-> Vereinbare gerne ein kostenloses Erstgespräch.

-> Abonniere meinen Newsletter, damit du keine Inspirationen und Termine verpasst!

Meine Ziele fürs Q4-2025 Okt. 8, 2025

Meine Ziele bis zum 31. Dezember 2025

Öffentliche Ziele, echt jetzt – und das im ersten Jahr der Selbständigkeit? Und wer will schon wissen, was ich will?

Zumindest mal ich selbst. Und mein Blog ist kein schlechter Ort, um es festzuhalten. Immerhin habe ich mit der gleichen Methode im Jahr 2015 so mein erstes Album mit selbst geschriebenen Songs manifestiert – bloggend drangeblieben und mir übers Schreiben – worin ich mich sicher fühlte – den unsicheren Grund der CD-Aufnahme als Endziel nach und nach erschaffen. Die einzigen Leser damals waren übrigens mein Cousin und mein bester Freund, die den Auftrag hatten, nachzuhaken, wenn da 2 Tage nichts Neues kam. Es hat funktioniert. So gut sogar, dass ich inzwischen 2 Alben mit selbst komponierten Songs aufgenommen habe.

Trotzdem habe ich inzwischen manchmal ein ambivalentes Verhältnis zum Setzen von smarten Zielen. Denn das Leben hat es so an sich, jedwede Planung zu torpedieren. Ich halte nicht mehr viel von Disziplin, so wie früher einmal. Heute setze ich auf agile und intuitive Planung, mit viel Raum für den „Fluxfaktor“ des Lebens und mein tatsächliches Energielevel. Tatsächlich habe ich sogar mein eigenes System, Ziele nicht nur zu setzen, sondern auch zu verfolgen. Hier habe ich es schon einmal skizziert – an einer ausführlichen Anleitung feile ich gerade.

Das Leben hat mir auch schon einige Herzensziele meines Lebens komplett genommen. Das tut verdammt weh und man wird unbewusst dann oft vorsichtiger mit dem, was man sich wünscht. Trotzdem ist es keine Lösung, keine Ziele zu haben! Ganz im Gegenteil.

Was für einen Sinn machen Ziele in einer Welt, in der individuelles Handeln oft so wenig zu bewirken scheint? Wer die Macht der kleinen Schritte unterschätzt, bleibt darin stecken. Schade für die Welt!
Was für einen Sinn machen Ziele in einer Welt, in der individuelles Handeln oft so wenig zu bewirken scheint? Wer die Macht der kleinen Schritte unterschätzt, bleibt darin stecken. Schade für die Welt!
Manifestieren ist schön und funktioniert auch gut, wenn man ausser Visionieren auch tatsächlich etwas tut. Das ist auch die Wurzel des Worts: Manus = die Hand.
Manifestieren ist schön und funktioniert auch gut, wenn man ausser Visionieren auch tatsächlich etwas tut. Das ist auch die Wurzel des Worts: Manus = die Hand.
Gesunde Ziele beflügeln uns, ambitioniert ohne verbissen zu sein. Eine "To-want"-Liste (statt "To Do"-Liste) ist ein wunderbarer Perspektivwechsel!
Gesunde Ziele beflügeln uns, ambitioniert ohne verbissen zu sein. Eine „To-want“-Liste (statt „To Do“-Liste) ist ein wunderbarer Perspektivwechsel!

Ziele bringen innere Klarheit, wo man steht und wo man hin möchte – und sie bringen einem in Bewegung! (Vielleicht ist das sogar das Wichtigste, frei nach dem Motto: „Shoot for the moon. Even if you miss, you´ll land among the stars“).

Kurzum: Ich bin ambitioniert und habe unglaubliche viele Ideen und Ziele – auch rund um meine Mission, feinfühlige Menschen in ihre wahre empathische Kraft zu bringen, um sie mit der Welt zu teilen!

Nur öffentlich habe ich meine Ziele bislang eher selten geteilt. Ausnahmen bestätigen die Regel – siehe mein Jahresrückblick 2024. Nun teile ich also hier doch meine aktuellen Ziele, inspiriert von Judith Peters Anregung, eine Quartals-To-Want-Liste zu schreiben.

Ja, auch im gemeinsamen Visionieren und Zielsetzen finde ich einen tiefen Sinn: Klar, es macht vulnerabel zu teilen, was man möchte! Und umso vulnerabler, je größer das Ziel und je unsicherer der Weg dahin ist. Wir haben nicht alles in der Hand und wir können Fehler machen und scheitern. Doch der größte Fehler wäre, gar nicht erst zu starten und sich nicht zu zeigen.

Ich teile meine Ziele hier daher auch ganz bewusst, um dich, liebe Leserin, lieber Leser, zu inspirieren und an deine eigenen wichtigen Ziele zu erinnern!

Vielleicht magst auch du deine Wünsche und Ziele reflektieren und teilen. Es muss ja nicht gleich öffentlich sein. Auch das Bejahen vor uns selbst und das Teilen mit den uns nächsten Menschen hat ein unglaubliches Potenzial. Denn das, was wir bejahen als Ziel und Wunsch, kann so Resonanz bei anderen auslösen. Und letztlich erreichen wir unsere Ziele niemals alleine, sondern immer durch das Zusammenwirken mit anderen Menschen!

Doch genug der Philosophie …

Das sind meine Ziele für das vierte Quartal 2025

  1. Meine Selbständigkeit weiter aufbauen, so dass ich mindestens kostendeckend arbeite. Das ist mein finanzieller Meilenstein bis Jahresende. Wenn du dich für meine Arbeit interessierst, ist das eine gute Gelegenheit – aktuell noch ohne längere Wartezeit – mit mir als Coach / Mentorin für Achtsamkeit, Intuition, MBSR und Resilienz / Burnoutprävention zusammenzuarbeiten. Ich freue mich über alle KlientInnen, die ich als Coachin bereits begleiten durfte und darf – und freue mich natürlich auch über Empfehlungen! Beruflich bedingtes Coaching kann übrigens steuerlich abgesetzt werden.

  2. Ich werde ein firmeninternes Gruppencoaching „Achtsamkeit & Resilienz im Beruf“ durchführen.

  3. Meine Vision als Selbstführungs-Expertin ist es, bis Jahresende die Grundstruktur meines Buchs „Empathie & Co: Future Skills für die Arbeitswelt“ zu erarbeiten und einen Verlagspartner dafür zu finden

  4. ✅ Wochenend-Treffen mit meinen Freunden aus dem Qi-Gong-Retreat in Griechenland im Jahr 2019

  5. Eine große Familienfeier zum Nachholen einige Geburtstage, die noch nicht gefeiert wurden!

  6. Mein Büro und meine Wohnung so einrichten und aufräumen, dass es meine Energie stärkt

  7. ✅ Mindestens in ein Konzert gehen

  8. Mindestens einmal tanzen gehen

  9. Probemitsingen in einem Chor hier vor Ort in Bühl

  10. Einen digitalen Adventskalender mit achtsamen und intuitiven Impulsen für den Advent aufsetzen

  11. Ein intensives Yoga-Retreat machen

  12. Entscheiden, ob ich mein 2. Album noch als CD pressen lasse oder ob es rein digital bleiben soll

  13. meinen Rhythmus und gute Routinen stärken: Bewegung, Ernährung und Kreatives

  14. Mich in Geduld, Mut und Vertrauen üben

  15. ✅ Meinen YouTube-Kanal weiter ausbauen

  16. In mindestens 2 Podcasts als Expertin mein Wissen rund um Achtsamkeit und Intuition für Resilienz und gesunde Selbstführung teilen

  17. Vortrag auf den Frauengesundheitstagen Offenburg am 2.11. halten

  18. Meinen Tagesworkshop „Achtsame Auszeit“ am 22.11. in der Kloster-Oase in Bühl-Neusatzeck durchführen

  19. In der Kloster-Oase die Einweihung der neuen Heizungsanlage mitfeiern – am 30.11.2025

  20. Mich mit Unternehmer-Kolleginnen austauschen und gegenseitig bestärken und unterstützen

  21. Meiner Gründungscoachin Christine Obercoxholt ein dickes DANKE schicken

  22. Meine Weihnachtsgeschenke dieses Jahr rechtzeitig kaufen

  23. ✅ Meine Steuererklärung 2024 bis November fertigstellen

  24. Meine Jahresplanung 2026 erstellen und einen kostenlosen Jahresplanungsworkshop konzipieren – für alle, die Lust haben, mit Achtsamkeit, Intuition und Klarheit in 2026 zu starten!

  25. ✅ mit meiner besten Freundin trotz Herbstwetter nochmal Eis essen gehen

  26. gemeinsam mit Freunden wandern gehen

  27. wöchentliche Mittagspausenspaziergänge mit meiner ehemaligen Kollegin

  28. ✅ Meinen jährlichen Checkup beim Hautarzt wahrnehmen

  29. ✅ Weihnachtsplätzchen backen zusammen mit meinem Neffen

  30. ✅ mindestens 5 neue Blogartikel rund um Resilienz, Intuition, Hochsensibilität und weitere berufliche „Zukunftskompetenzen“ veröffentlichen

Willst du eine Achtsamkeits-Routine etablieren, um das Hamsterrad mal von außen zu betrachten und deine wahren Herzensziele wieder klar zu spüren?

Ich starte demnächst einen 6-wöchigen Onlinekurs zu Achtsamkeit im Berufsalltag. Darin lernst du einfache und alltagstaugliche Methoden, um auch mitten im Hamsterrad des Alltags ruhig, zentriert und gelassen zu bleiben. Der Kurs hilft dir, Methoden der Selbstregulation und Stressreduktion kennenzulernen, Wissen über Resilienz aufzubauen und mit Achtsamkeit eine der aus meiner Sicht zentralen Future Skills zu stärken!

Melde dich zu meinem Newsletter an, wenn du automatisch Info bekommen willst, wenn der Kurs startet!

Jan. 29, 2025

Wie Du in 2025 mit mir zusammenarbeiten kannst

Wie schön, dass Du neugierig bist und wissen willst, was ich in nächster Zeit anbiete, das Dich auf Deinem Weg unterstützen könnte! Suchende/r und Lernende/r zu sein, ist aus meiner Sicht schon die wichtigste Voraussetzung, um die persönliche Erfüllung auch tatsächlich zu finden …

Im folgenden also einige Inspirationen für Deine nächsten Schritte!

1. Lerne die Grundlagen der modernen Stressbewältigung – für Resilienz und innere Stärke in stürmischen Zeiten

Resilienz: Die Kunst, in stürmischen Zeiten in sich selbst Ruhe & Kraft zu finden

Aus meiner Sicht und eigenen Erfahrung ist es heutzutage eine Schlüsselkompetenz, Methoden zur Stressbewältigung zu kennen. Denn der Dauerstress der modernen Welt – und insbesondere der Arbeitswelt – macht immer mehr Menschen krank. Das ging mir ganz genauso: Für mich war es ein absoluter Wendepunkt, als ich die Achtsamkeitspraxis und Yoga entdeckte! Das Potenzial, unsere innere Erfahrung damit dauerhaft zu verändern, geht dabei aber weit über gängige Methoden wie Sitzmeditation und Yogaübungen hinaus!

Resilienz, emotionale Ausgeglichenheit und innere Stärke entstehen auch durch Wissen über unser Gehirn und unsere Verarbeitungs- und Erlebensmuster, die Fähigkeit, uns selbst emotional und nervlich zu regulieren und die Fähigkeit, unseren eigenen Erfahrungen und Gefühlen mit Achtsamkeit und Selbstmitgefühl zu begegnen. Die Rolle von Sinn, Rhythmus, positiven Gewohnheiten, Selbstfürsorge, Kunst, Bewegung und sozialem Miteinander gehören ebenfalls mit dazu.

Das Basiswissen rund um „Resilienz & Achtsamkeit im Alltag“ bringe ich jetzt in einem 4-wöchigen Kursprogramm zusammen, das Dir einen alltagstauglichen Einstieg in erprobte Methoden der modernen Stressbewältigung bietet. Wenn Du mich schon kennst, weisst Du: Es wird weder bier-ernst noch esoterisch, sondern inspirierend, praxisorientiert, erhellend, fundiert, integrativ, reflektiert, ausgewogen, unterhaltsam und beflügelnd! Mit anderen Worten: In jeder Hinsicht besser als Serien und Socials! 😉

2. Finde den „heissen Draht“ zu Deiner Intuition – für bessere berufliche Entscheidungen und mehr Stimmigkeit und Erfüllung

Intuition: Dein inneres Navi mit der Karte zur persönlichen Erfüllung (und besseren Entscheidungen :))

Unzählige Psychologen und spirituelle Lehrer (und auch Business Coaches) sagen, wir sollten viel mehr auf unser Bauchgefühl und unsere Intuition hören. Toller Tipp – nur WIE?!?! Das verrät nämlich so gut wie keiner. Und so bist Du vielleicht unsicher, was genau Deine Intuition wirklich will und wie Du sie besser verstehen kannst. Oder Du hast den „Draht“ oder gar das Vertrauen zu ihr verloren. Doch das lässt sich ändern!

Glaub mir: Es wird Dein Leben nachhaltig zum Positiven verändern, wenn Du Deine Intuition jederzeit um Rat fragen kannst! Und ich kann Dir Praxis-getestete Methoden zeigen, wie das auch Dir gelingt.

Lerne in meinem 4-Wochen-Kurs Deine Intuition als Quelle der Klarheit, Orientierung und Lebensenergie im Chaos und Stress des Alltags zu nutzen! Um in Kontakt mit ihr zu kommen, arbeiten wir mit Achtsamkeit, inneren Reisen und Visualisierungen, einfachen Körperwahrnehmungs-Übungen und kreativen Impulsen. So lernst Du Deine „innere Stimme“ besser kennen und ihr vertrauen. Du bekommst wertvolles Wissen und Inspirationen, wie du deine Lebensenergie und Kreativität wieder entfachen und stärken kannst. So wird Deine Intuition ein innerer Kompass, der Dir Orientierung im Leben gibt und Dir hilft, Dich selbst gut und weise zu führen. Und Du weisst bei kleinen wie großen Entscheidungen künftig glasklar, was Du wirklich willst, was gut für Dich ist und wie Du am besten vorgehst.

Hier kannst Du Dich für die Warteliste anmelden:

3. Transformiere Deine Energie im Job von innen her – mit alltagstauglichen Mini-Übungen und Mindset-Shifts

Energiemanagement: Praxistools, um Deine Energie zu Dir zurückzuholen

In diesem kompakten 5-Tage-Energiemanagement-Programm lernst Du, Deine Energie-Balance direkt im Arbeitsalltag zu stärken. Der Kurs ist speziell für Power-Frauen mit viel Verantwortung und Herz aber wenig Zeit konzipiert. Vielleicht hast Du auch schon 1.001 verschiedene Dinge ausprobiert und weder Energie noch Motivation, noch irgendetwas von der Sorte „Streng Dich einfach noch ein wenig mehr an“ hinzuzufügen?

Dann ist der Kurs perfekt für Dich! Ich begleite Dich mit 3 täglichen kurzen Videolektionen auf sanfte Weise zu einem Energie-„Boost“, der von ganz tief innen kommt und Dir Dein inneres Strahlen und Gleichgewicht zurückbringen kann.

Der einzige „Haken“: Der Kurs bringt nur TeilnehmerInnen etwas, die die kurzen Lektionen und Übungen auch wirklich durchgehen. ;-), Aber, auch wenn Du täglich nur ein paar Minuten hast, die Du proaktiv investierst: Das reicht und damit kannst Du Deiner eigenen inneren Weisheit und Fähigkeit zur Selbstregulation vertrauen.

Ich bin ziemlich stolz auf diesen kleinen aber feinen Kompaktkurs: Er vereint das Wissen, das ich mir selbst in Jahrzehnten (!) in unzähligen Büchern, Seminaren, Workshops und Eigenpraxis angeeignet habe, zu einem absolut alltagstauglichen und zugleich Energie-spendenden Video-Programm.

Probiere es aus und erlebe, was schon eine Woche mit kurzen Impulsen, Übungen und Reflexionen bewirken kann!

https://innere-stimme.info/energie-booster-kurs

Das Beste: Du kannst die Woche immer wieder neu starten und die Übungen dauerhaft in Deinen Alltag platzieren. Und ein eBook und ein „Playbook“ bekommst Du übrigens auch dazu.

3. Verwandle Deinen Job-Wahnsinn in Wahn-ZEN – und hebe mit meiner Begleitung Deine persönlichen Ressourcen-Schätze

Job-Wahn-ZEN: Deine individuelle HeldInnenreise mit mir als Begleiterin

Es gab Zeiten, da hätte ich im Job vor lauter Frust am liebsten in den Schreibtisch gebissen! Habe ich natürlich nicht gemacht… Zum einen wegen der Zähne. 😉 Zum anderen, weil es die Situation nur noch schlimmer gemacht hätte. Aber vielleicht kennst Du das ja auch: Das flaue Gefühl im Magen, das schon Sonntags beim Gedanken an Montag aufkommt. Die Nächte, in denen Du Probleme Deines Arbeitgebers löst, statt zu schlafen. Und, apropos Zähne: mysteriöses Zähneknirschen. Oder andere stressbedingte gesundheitliche Beschwerden wie häufige Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme.

Die Arbeitswelt von heute ist stressiger denn je: Viel Hektik und unklare Abläufe, große Unsicherheiten durch dauernde Umstrukturierungen und KI, unerfüllbare Anforderungen, usw. Und zwischendurch immer wieder auch große Fragen: Wie soll ich das alles bloß schaffen? (Diese Woche, bis zum Urlaub, bis zur Rente?!) Und wozu? Macht das überhaupt irgendeinen Sinn? Kann ich etwas verändern und bewirken, wenn ich bleibe, oder sollte ich gehen? Und: Bin ich vielleicht gar selbst „schuld“, weil ich mir die Dinge einfach zu sehr zu Herzen nehme?

Klar ist: Gerade für feinfühlige Menschen, die engagiert und leistungsorientiert sind, ist der moderne Joballtag oft „Gift“! Wir sind allzu offen für jede Idee, jedes Gespräch, die emotionalen Schwingungen der anderen, Sonderaufgaben und vieles vieles mehr. Zugleich ist es genau die Feinfühligkeit und Empathiefähigkeit, die uns befähigt, bei und mit unserer Arbeit einen echten Unterschied zu machen!

Ich kenne den strukturellen „Wahnsinn“ der heutigen Arbeitswelt aus rund 20 Jahren im Bereich Corporate Marketing-Communications nur zu gut. Zum Glück habe ich irgendwann gelernt, meine eigenen Energielöcher zu stopfen und meine Selbstführungs-Kraft zu entfalten! Doch jahrelang war ich bei der Arbeit „on edge“ – so kam ich übrigens zur Achtsamkeitsmeditation und zum Yoga. Doch erst dank einer Burnout-Erfahrung vor rund 8 Jahren verstand ich wirklich, wo ich mich oft selbst sabotierte und was ich brauchte, um gesund und hocheffektiv arbeiten zu können.

Wenn Dich das beim Lesen berührt, ist das eine Einladung zu schauen, wo es für Dich Zeit ist, aus dem Hamsterrad auszusteigen und in Deine innere Mitte zurückzufinden. Zu klären, was Du wirklich willst, kannst und brauchst bei der Arbeit. Was Du an besonderen Gaben einzubringen hast. Und wohin Dich das führen soll.

Ich finde, dieser Prozess ist eine absolute HeldInnenreise – und es wäre mir eine Ehre, Dich auf Deinem Weg ein Stück zu begleiten! Ich habe die Vision, dass immer mehr feinfühlige Power-Frauen (und Männer :-)) sich auf den Weg machen, in ihre wahre Kraft zu kommen und ihre sensible Stärke in unsere Arbeitswelt einzubringen.

Wenn Du spürst, dass es jetzt an der Zeit ist, aus dem Tal des Frusts und der Sinnkrise auszubrechen und Dich aufzumachen in Deine persönliche Zukunft der Arbeit: Ich stehe Dir gerne mit meinem Wissen und meiner Erfahrung als systemisch-lösungsorientierte Coachin, Energiemanagement-Expertin und als Herzensziel-Mentorin zur Seite! Gleich ob in der bisherigen Rolle, in der gleichen Firma – oder ganz woanders, mit einem neuen beruflichen Plan, der gestaltet werden will…

Was mir wichtig ist: Coaching ist keine Therapie. Sollten Deine Herausforderungen so belastend und intensiv sein, dass sie Krankheitswert haben, ist eine Coaching-Begleitung nicht das Richtige, sondern Du solltest Dich zunächst primär um Deine Gesundheit kümmern. Falls die Region Bühl/Baden für Dich erreichbar ist, kann ich Dich prinzipiell – etwa bei Belastungs- und Veränderungskrisen, die mit mentaler Erschöpfung, Niedergeschlagenheit oder Unruhe / Ängsten einhergehen – auch als Heilpraktikerin Psychotherapie begleiten, sofern die Beschwerden nicht so heftig sind, dass sie ärztliche oder medikamentöse Akut-Behandlung erfordern. Falls das zu weit weg ist, können wir gemeinsam schauen, welche individuelle psychologische Unterstützung Du zeitnah bei Dir zuhause finden kannst. Nimm also gerne auch einfach Kontakt auf, wenn Du eine Einschätzung möchtest, welche Art der Begleitung aktuell die passende für Dich ist.

5. Lass Dich inspirieren – abonniere meinen Newsletter

Klingt alles ganz interessant, aber Du weisst noch nicht so recht, was Du suchst und brauchst? Wenn Du regelmäßig Inspirationen rund um meine Themen und Aktionen bekommen möchtest, abonniere einfach meinen Newsletter. So kommen alle Updates direkt in Deine Inbox.

Mit Deiner Anmeldung bekommt Du schon das erste Schmankerl: Meine Masterclass zum Thema Energiemanagement im Job – speziell für leistungsstarke und zugleich feinfühlige Menschen!

Und unten findest Du auch Links zu meinen Social Media Kanälen auf Instagram und Facebook – auch dort kannst Du mir gerne für regelmäßige Inspirationen, Tipps und Updates folgen.

Und bei Fragen kontaktiere mich jederzeit gerne unter cornelia@cornelialichtner.de.

Dez. 31, 2024

Mein Jahresrückblick 2024: Holy sh*t & hygge

Wenn Dein Leben auf den Kopf gestellt wird …
…könnte es sich um eine Einladung zum Perspektivwechsel handeln!

Das Jahr 2024 wird mir unvergesslich bleiben. Es begann mit einem ziemlichen Knaller (nicht der guten Art) und mein Leben wurde auf den Kopf gestellt. Aber genau daraus wurde dann ein wunderbar bereicherndes und gutes Jahr: Ich stürzte mich in ein Lernabenteuer nach dem nächsten und erfand mich dabei quasi neu. Herzlich willkommen zu diesem Jahresrückblick 2024 auf meine persönliche kleine Heldinnenreise! Einige Inspirationen für Deine eigene sind sicher auch dabei!

Meine Low- und Highlights 2024

Das fängt ja gut an!

Ich saß gerade im Weihnachtsurlaub mit meinen Lieben in der Schweiz und „erholte“ mich mit einer deftigen Nebenhöhlenentzündung von der noch deftigeren Lungenentzündung, die mich zuvor 4 Wochen flachgelegt hatte, als die Email kam. Schwerer Fehler, überhaupt Geschäftsemails im Urlaub zu lesen, sagst Du? Stimmt! Aber ich war es so gewohnt und auch dieses Jahr bildete keine Ausnahme: Wegen irgendeines „Notfalls“, der vor Weihnachten noch ungeklärt geschwelt hatte und nicht bis zum 7. Januar warten konnte, fühlte ich mich verpflichtet, auch am 2. Januar in meine Geschäftsemails zu schauen.

Sonnenuntergang in verschneiter Landschaft in den Bergen
Lichtblicke gab es in 2024 viele. Die Email vom 2.1.24 war aber keiner…

Und da war diese Email mit Betreff „Einladung zum Personalgespräch“. Mein Körper schaffte es spontan, auch in meinem angeschlagenen Zustand heftiges Herzrasen zu produzieren. Ich las, wie durch einen Schleier, etwas von „beruflicher Zukunft“, „Herausforderungen“ und „Neugestaltung“. Unterzeichnet war das Ganze von unserer HR-Anprechpartnerin und dem Geschäftsführer. Es war ziemlich klar, dass das kein Beförderungsgespräch war. Denn meine Firma war am Umstrukturieren…

Eine Woche später fand der anberaumte Termin statt. Erwartungsgemäß erfuhr ich, inzwischen schon gefasster, dass meine Abteilung von der ersten Welle der Umstrukturierung betroffen war. Es ist klar, dass so ein Gespräch keinem der Beteiligten leicht fällt. Die HR-Ansprechpartnerin und der Geschäftsführer waren auch unter den schwierigen Umständen professionell und wertschätzend. Weh tat es trotzdem. Ich mochte meinen Job. Es ging um ein interessantes Gesundheitsthema, die Firma war renommiert und ein guter Arbeitgeber und ich hatte tolle Kolleginnen und Kollegen. Und ich hatte mir die letzten 5,5 Jahre den A…llerwertesten aufgerissen, da wir … gefühlt schon seit langem immer gerade in irgendeiner kritischen Situation steckten. … Und: weil ich nunmal so bin.

Denn auch nach 19 Jahren Achtsamkeitsmeditation bin ich sehr affin dafür, mich voll in etwas reinzuhängen, sehr verantwortlich zu fühlen und weit über meine Grenzen hinauszugehen (unsere Muster sind uns meist seeehr treu, auch wenn wir schon viel erkannt und daran gearbeitet haben). Die Lungenentzündung war in gewisser Weise die Quittung dafür gewesen – und ein Warnschuss. Das war mir sehr bewusst.

Ich hatte sogar überlegt, von mir aus eine Veränderung im Job vorzunehmen, weil mir klar war, dass ich eine brauchte. Ich hatte die Jahre zuvor mit meiner Mutter zusammen meinen demenzkranken Papa gepflegt. Er war im Sommer 2023 gestorben. Neben der Pflege arbeitete ich Vollzeit in einem wie gesagt nicht ganz unstressigen Job – Gesundheitsbranche hin oder her! Nach dem Tod meines Vaters spürte ich ein großes Loch in mir. Die Trauer forderte Raum und Ruhe – aber ich bekam sie nicht (bzw. nahm sie mir nicht).

Portrait vor einer Leinwand mit Elefanten-Skizze im Hintergrund
„Da kommt Großes auf Dich zu.“, hatte meine Intuition Ende 2023 gesagt. Dass es nicht nur ein Elefant wie auf dem Bild wird, sondern eine kleine Mammutherde, hat sie dabei nicht erwähnt…

In besagtem Weihnachtsurlaub hatte ich also vor jener Mail wie immer meine Jahresreflektion gemacht und auch einen intuitiven Vorausblick auf das neue Jahr. Und ein Teil in mir forderte klar und deutlich eine berufliche Veränderung ein, um meiner Gesundheit, meiner Trauer und meinen vernachlässigten Träumen – meiner Musik und meinem Nebenberuf, dem Unterrichten von Yoga- und Achtsamkeitskursen – endlich Raum zu geben. Doch meine innere Stimme hatte gesagt: „Warte bis Januar mit der Veränderung!“. Und – BANG! – da war sie nun: von außen!

Natürlich haderte ich zuerst damit. Es war, wie gesagt, ein spannender Job und ein Thema, das ich mochte. Aber bald regten sich in mir all die verschobenen Projekte und Träume der letzten Jahre!

A change – would do you good.
(Sheryl Crow)

Heilpraktiker-Prüfung Psychotherapie – die letzte Chance tut sich auf

Während ich mit meinem Noch-Arbeitgeber, der Arbeitsagentur und sonstigen Behörden die Modalitäten meines betriebsbedingten Jobendes klärte, meldete sich unvermittelt eine Erinnerung: Ich hatte vor etlichen Monaten eine wichtige Prüfung verschoben. Zum dritten Mal. Dem „letzten Mal“, wie mir das Gesundheitsamt mitteilt hatte. Ich könne im Herbst 2024 meine Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie ablegen – oder es bleibenlassen. Nochmal verschieben ging nicht.

Wie Du Dir denken kannst, hat das eine etwas längere Vorgeschichte und nun muss ich kurz über das Jahr 2023 hinaus ausholen: Ich hatte Anfang 2020 begonnen, auf die Heilpraktikerprüfung Psychotherapie zu lernen – aber recht bald gemerkt, dass das Projekt HPP-Prüfung mitten in einer Pandemie, mit einem Mehr-als-Vollzeitjob im Dauernotfall-Modus und einer Familie, in der die Pflegebedürftigkeit meines Vaters immer stärker wurde, nicht schnell durchzuziehen war. Also hatte ich die Prüfung immer wieder verschoben. (Die Geschichte, wie ich überhaupt dazu kam, mir diese überaus anspruchsvolle Prüfung als Ziel vorzunehmen, findest Du hier).

„Dieser Onlinekurs“ – das nächste süße kleine Mammutprojekt

Und, wo ich schon dabei war, die Veränderung zu umarmen, meldete sich das feine, leise, wohlbekannte Stimmchen in mir, ich könne jetzt doch auch endlich „diesen Onlinekurs“ machen. In „diesem Onlinekurs“ ging es darum zu lernen, wie man Onlinekurse erstellt. Und er startete Ende Januar.

Ich hatte schon seit Jahren damit geliebäugelt, aber in ungewohnt realistischer Einschätzung meiner zeitlichen Kapazitäten die Finger davon gelassen. Aber nun war der Weg frei!

Ich stürzte mich ins neue Abenteuer! Ich wollte künftig nicht nur wieder mehr Yoga und Achtsamkeit unterrichten, sondern das auch gleich online tun. Denn durch meinen Umzug von Bruchsal nach Bühl in 2021, um bei der Pflege meines Vaters helfen zu können, hatte ich alle Kunden und Kontakte verloren – und auch meinen Kursraum.

Und so begann direkt nach meinem letzten Arbeitstag im alten Job mein erster, kostenloser Pilotkurs zum Thema „innere Stimme„. Darin brachte ich all das Wissen, das ich in den letzten Jahrzehnten (!) zu den Themen Stressbewältigung, innere Führung durch Intuition, Achtsamkeit, Selbstregulation, Hochsensibilität und Kreativität gesammelt habe, zusammen.

Ich wünschte, ich hätte dieses Wissen und diese Skills schon vor 10-20 Jahren gehabt. Das hätte mir so manche Sinn-, Orientierungs- und Gesundheitskrise erspart! Und jetzt hoffe ich, dass mein Online-Angebot rund um Energiemanagement und gesunde Selbstführung für feinfühlige MacherInnen meinen TeilnehmerInnen hilft, ihren Weg in ihre wahre Power und Potenzialentfaltung zu finden!

Screenshot eines Videos von einem Onlinekurs
Ich hoffe, dass mein erster Onlinekurs zum Thema Intuition meinen TeilnehmerInnen so viel Spaß gemacht hat wie mir!
Das Feedback war jedenfalls sehr positiv und bestärkte mich, dass dieser neue Weg Potenzial hat.
Es gibt dabei aber auch noch sehr viel zu lernen…

Steile Lernkurven – und ernüchternde Realitätschecks

Was darf man nicht alles lernen auf neuen Wegen! Auf Social Media posten, Videos filmen und editieren, Technikkram ohne Ende … und die wenig überraschende Erkenntnis, dass es mittlerweile so viele Menschen gibt, die ihre Botschaft und ihr Angebot in die große weite Onlinewelt tragen, dass es nicht leicht ist, Gehör zu finden. Insbesondere, wenn man sich nicht Effekt-heischend, sondern mit Tiefgang mit etwas auseinandersetzt.

Ich glaube daran, dass das geht. Ich habe aber deutlich gemerkt, dass es länger dauert, als manche Onlinecoaches versprechen. „Von null auf sechsstellig in einem Jahr“ – das mag es geben, es ist aber sicher nicht der Normalfall. Wichtiger ist es, eine solide Basis aufzubauen mit einem Angebot, das wirklich den Nerv der Menschen trifft. Und das auf ehrliche und konkrete Weise einen Schmerz stillt oder ein Problem löst oder jemandem hilft, einem wichtigen und relevanten Ziel näherzukommen …

Was mich irritiert hat in diesem Jahr, ist die Beobachtung, dass viele Coaches sich darauf spezialisieren, andere Menschen zu überzeugen, auch Coach zu werden. Dagegen ist per se natürlich nichts einzuwenden – wenn es eine sinnvolle und fundierte Ausbildung mit Zukunftsaussicht im jeweiligen Bereich ist. Teils scheint es mir aber eine Blase zu sein – oder eine Art Goldrausch.

Es ist jedenfalls keineswegs so, dass die Leute mir gleich die Bude eingerannt haben – sinn- und wertvolle Angebote hin oder her! Sicher hat sich auch der Markt stark geändert in den letzten Jahren – es gibt mehr Anbieter und darunter sind leider auch einige schwarze Schafe. Die Menschen sind vorsichtiger geworden, was ich gut verstehe. Außerdem ist die wirtschaftliche Lage nicht gerade blendend – viele Menschen außer mir haben in diesem Jahr ihren Job verloren oder bangen darum.

Und natürlich habe ich nur zarte erste Online-Schritte gemacht – auf kleinem Niveau. Denn ich habe – auch in diesem Jahr – den Großteil meiner Zeit mit anderem verbracht – etwa mit der Suche nach einem neuen Haupt-Job (das ändert sich in 2025 – siehe unten). Und sicher darf ich noch viel mehr darüber lernen, wie ich mein Kurs- und Mentoring-Angebot am besten aufbaue, präsentiere und teile…

Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Wenn Du weit gehen willst, mit anderen

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in diesem Jahr so viel lernen durfte. Und vor allem: Dass ich in meinen Lernkursen wunderbare Menschen kennengelernt habe, die den Weg mit mir gehen. Dass wir uns gegenseitig inspirieren und unterstützen. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an meine zwei Mentorinnen, von denen ich in diesem Jahr viel lernen durfte, und die beide großartige Communities haben: Sigrun und Catherine Watkin.

Eine Bühne, auf der 9 erfolgreiche Onlineunternehmerinnen sitzen
Auf dieser Bühne sitzen 9 sehr erfolgreiche Online-Unternehmerinnen. Klar, Geld allein bedeutet nix. Aber diese Frauen bringen wertvolle Themen in die Welt – und neue Vorbilder! Let´s go, Ladies!

Vor allem Catherine Watkin hat mich mit ihrer feinen, authentischen und zugleich powervollen Art inspiriert und ich teile gerne auch hier, dass ich Teil ihrer Online-Community „Business from the Heart“ bin. Und es gibt viele weitere großartige Frauen, die mit Mut und Leidenschaft ihr Ding machen und ihr Wissen online teilen. Darunter etwa auch Judith Peters, die den „Jahresrück-Blog“ initiiert hat und mich und viele andere in die Kunst des Bloggens einweist.

Ich liebe diese Communities – von überwiegend Frauen – die mit großer Leidenschaft ihre Vision verfolgen, etwas Neues und Wertvolles in die Welt zu bringen, und es über das Onlinemedium mit Menschen weltweit zu teilen. Das zeigt Mut. Und Durchhaltevermögen. Und Kameradschaft. Ladies, we will change the world!

Zur Entspannung in die Hauptstadt des Hygge

„Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.“, schrieb der berühmte Märchenautor Hans Christian Andersen. Und er musste es ja wissen. Und so reisten meine Mum und ich Anfang Juni in seine Heimat, das schöne Kopenhagen, um die lang vermisste dänische Lebenskunst einmal wieder zu erleben.

Die Reise war das Geburtstagsgeschenk zu ihrem 75. (der zwar erst im September war, aber wir wollten meinen Resturlaub, die langen Nächte und wärmeren Temperaturen nutzen). Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter, der Unterkunft und überhaupt allem – aber Glück ist in Dänemark ja quasi inbegriffen. Kopenhagen ist die wahrscheinlich entspannendste Hauptstadt der Welt. Selbst im Fahrrad- und Auto-Gewusel bleiben alle freundlich, gelassen und geduldig. Und die Kunst des Hygge ist überall spürbar. In der liebevollen Gestaltung der Wohnungen, von Alltagsgegenständen, von öffentlichen Plätzen und des Essens.

Kopenhagen-Impressionen
Kopenhagen-Impressionen: Nyhavn-Häuserzeile
Kopenhagen-Impressionen: Tivoli
Life is full of ups & downs. Wohl wahr! Besonders im Tivoli…
Kopenhagen-Impressionen: Seejungfrau und HC Andersen-Statuen
Natürlich besuchten wir auch die kleine Seejungfrau – das Märchen dazu ist das wahrscheinlich traurigste von Hans Christian Andersen. Beim Anblick der Holden wurde mir wieder einmal klar: Man darf einfach nicht seine eigene, wahre Stimme opfern! Die Statue von Hans Christian Andersen gegenüber des Tivoli stimmte mich jedenfalls fröhlicher!

Wir hatten nach Kopenhagen noch ein paar Tage Nordseeinsel gebucht, für den Fall, dass die Großstadtreise uns auslaugt – aber tatsächlich kamen wir schon gut erholt und dank des leckeren Käsekuchens bei Bertels Salon und des leckeren Afternoon Tea bei Perch`s Tehandel mit ca. 2 Kilo mehr auf den Rippen an. Und ich mit der wahnwitzigen Idee, in der Zeit auf Sylt mal eben ein kleines Buch zum Thema Energiemanagement zu schreiben.

Und in der Zeit zwischen dem roten, dem grünen und dem weißen Kliff entstand so mein eBook „Energiemanagement im Job für Hochsensible“ – das die Basis meines Kompakt-Kurses „5-Tage-Energiebooster“ ist.

Ob ich von der guten Luft so beflügelt war?

Sommerwolken am Meer
Zauberhaftes Wäldchen
Sonnenuntergang am Meer

Der Jobmarkt 2024: Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Der Juli markierte den Start meiner Arbeitslosigkeit. Und ziemlich schnell merkte ich: Alles ist anders als beim letzten Mal, als ich einen neuen Job suchte. Ich habe knapp 20 Jahre Erfahrung im Bereich Unternehmenskommunikation und im Laufe meiner Karriere einige hochkarätige Projekte und Themen kommunikativ begleitet. Ich betrachte mich mit Stolz als „Communications Specialist“. Der Arbeitsmarkt hat leider in Krisenzeiten weniger Interesse an Kommunikation – auch wenn es dann gerade besonders wichtig wäre. Vielleicht liegt es auch schon an KI als Arbeitsplatzkiller? Wobei ich voller Überzeugung und nach intensiver Auseinandersetzung damit sagen kann, dass keine KI gute PressereferentInnen ersetzen kann.

Ich fand jedenfalls nur relativ wenige Stellen, die von Aufgabengebiet und Standort her in Frage kamen. Die Rückmeldungen der Arbeitgeber waren teils „schleppend“ (von einigen habe ich auch nach 6 Monaten noch keine Rückmeldung). Ich hatte im letzten halben Jahr 4 Gespräche, die alle sehr angenehm und positiv waren. Aber es wurde leider trotzdem nichts daraus. Und in den letzten Monaten merkt man dem Arbeitsmarkt noch mehr an, dass die Krisenstimmung dort angekommen ist…

Heilpraktiker Psychotherapie: Mein langer Weg findet seinen Abschluss

Während ich fleissig Bewerbungen schrieb und Absagen kassierte, rückte im Herbst die Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie näher. Ich hatte noch eine Therapiefortbildung in Lösungsorientierter Kurzzeittherapie (SFBT: „Solution-focused brief therapy“ nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg) begonnen und jonglierte nun also 4 ziemlich große Bälle:

  1. Meine Achtsamkeits- /“Energiemanagement“-Kurse online zu bringen
  2. die Jobsuche voranzutreiben
  3. besagte SFBT-Fortbildung
  4. die Heilpraktiker-Prüfungsvorbereitung

Wenn ich ehrlich bin, hätte jedes dieser Themen für sich gereicht, um das Jahr nicht langweilig werden zu lassen. Aber inmitten all des Stresses, den ich durchaus hatte, spürte ich: Das ist Eu-Stress! Die Art von Herausforderung, die mich wachsen lässt und die mir Spaß macht, weil ich spüre, dass ich Neues und Wichtiges lerne!

Die Prüfung für Heilpraktiker Psychotherapie gilt als eine der schwersten außeruniversitären, mit sehr hoher Durchfallquote. Ich hatte jedenfalls großen Respekt davor – und natürlich ist mir auch wichtig, die Inhalte in Hinblick auf künftige KlientInnen und Klienten sicher zu beherrschen. Ich bin sehr dankbar und stolz, sowohl die schriftliche als auch die mündliche Überprüfung erfolgreich bestanden zu haben.

Glücksklee
Nein, abergläubisch bin ich nicht. Aber dass meine Mutter, während am 27.11.24 meine mündliche Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie in Karlsruhe im Gesundheitsamt lief, draußen ein vierblättriges Kleeblatt fand, freute mich. Und noch mehr, dass ich bestanden habe! 🙂

Und damit stehen mir nun auch zusätzliche berufliche Möglichkeiten offen! Und wie es das Leben so an sich hat: Nur eine Woche nach dem Bestehen der mündlichen Prüfung erfuhr ich, dass ich die Möglichkeit habe, einen Gründungszuschuss der Arbeitsagentur für den Start einer Praxis zu beantragen. Die Deadline ist allerdings schon sehr bald und so sitze ich nun schon wieder intensiv über Büchern: Dieses Mal geht es ums Gründen und die Erstellung eines Businessplans!

Es wird also auch in den nächsten Monaten nicht langweilig werden…

Portrait Cornelia
„When nothing is certain, everything is possible“ – diese fundierte T-Shirt-Weisheit wäre ein gutes Motto für 2024 gewesen.
Ich schätze mal, für 2025 passt sie auch noch!

Mein 2024-Fazit

Worauf bin ich 2024 stolz?

Ehrlich gesagt: Auf vieles! Etwa …

  • die Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie bestanden zu haben! 
  • meinen Mut, Anfang des Jahres die Veränderung umarmt zu haben („was könnte am Jobverlust eine Chance sein?!“)
  • mein Think BIG: Ich habe mich getraut, online in die Sichtbarkeit zu geben und habe viel in mich selbst und meine Zukunft investiert (was mir angesichts des Jobverlusts nicht leicht fiel!)
  • meine Beharrlichkeit & meinen Fleiß: Ich habe soooo viel Neues gelernt und durchgezogen – etwa über Social Media, Onlinekurse, Videoediting, die Jobsuche in 2024, Wissen über Psychotherapie und lösungsfokussierte Kurzzeittherapie /SFBT – und vieles mehr!
  • stolz bin ich dabei auch auf mein „altes Ich“, das die Samen für all das gelegt hat – durch Ausrichtung auf persönliches Wachstum & aufs Positive! 💫

Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?

  • ich bekomme auch sehr große Ziele „gewuppt“ – auch mehrere: ich liebe Herausforderungen – und ich liebe Lernen!
  • freies Arbeiten liegt mir und macht sehr viel Spaß: ich liebe es, eigeninitiativ neue Dinge in die Welt zu bringen!
  • Social Media kann auch kreativ sein und Spaß machen!
  • ich neige noch immer dazu, mir zu viel Stress mit manchem zu machen. Aber ich gehe definitiv ganz anders damit und mit mir selbst um!
  • meine Intuition ist meine beste „Coachin“
Portrait Cornelia
Es sollte in die Jobbeschreibung für angehende SolopreneurInnen aufgenommen werden, dass sie in der Lage sein müssen, am langen Arm (Selfie-Stick) ein wackelfreies, scharfes und gutes Bild von sich zu machen. Und zu wissen, wo genau am eigenen Handy eigentlich die Kamera ist… 😉

Das habe ich 2024 zum ersten Mal gemacht

  • auf Instagram gepostet
  • einen Videokurs aufgenommen und editiert
  • mit einer Lerngruppe auf meine Heilpraktiker Psychotherapie-Prüfung gelernt (warum nur nicht früher?!)
  • mit dem Zug nach Kopenhagen gefahren (dank Bahn eine längere Reise als geplant) – und dort (neben vielen anderen Dingen) jeden Tag exzellenten Käsekuchen gegessen 😉
  • eine „Workation“ gemacht – nein, gleich zwei (beide Male auf Sylt)
  • ein eBook (zum Thema Energiemanagement) geschrieben
  • richtig viel in mich und Weiterbildung investiert!
  • Knödel mit Maronen als Weihnachtsessen gekocht
  • das Thema Gründen und Vollzeit-Solopreneurship als Option für 2025 ins Auge gefasst (das Gründungscoaching startet am 2.1.25!)

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2024 mitgegeben?

  • Think BIG
  • Trust yourself
  • Health first
  • Meine Werte sind meine Leitsterne
  • Better done than perfect
  • There is no perfect timing
  • Community rocks!
Seerosen
Evergreen-Lektion: No mud – no lotus! Gilt auch für erfahrene Yoga-Praktizierende!

Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?

  • Für meine innere Führung mit Intuition, Ambition & klarem Ruf – und für meine Gesundheit!
  • Für meine Familie und Freunde & deren Rat & Tat und Offenheit
  • Für mein altes Ich, das vor langer Zeit begann, den Weg zur Heilpraktikerin Psychotherapie einzuschlagen und trotz aller Herausforderungen und Umwege dranblieb

Das lasse ich im Jahr 2024 zurück und nehme es nicht mit in 2025!

  • Alles-oder-nichts-Denken
  • unklare Prios und Grenzen
  • meine „Angst“ vor Sichtbarkeit
Portrait vor Leuchtturm
Was kommt 2025? Ich nehme lieber den Leuchtturm statt die Kristallkugel!
Meine innere Stimme überrascht mich aber immer wieder, was sie alles ansagt…

Mein Ausblick auf 2025

Da lugt es also nun schon ums Eck, das neue Jahr 2025. Wobei – das ist ein seltsames Bild. Die Zukunft kommt uns nicht entgegen, auch wenn die Zeit gefühlt rast. Wir sind es, die ihr entgegengehen. Und ankommen können wir immer nur im jeweiligen Moment. Dort liegt der Schlüssel zu allem, was folgt.

Was also soll folgen auf dieses Jahr 2024? Es war für mich, trotz – und vielleicht gerade DANK – des Veränderungs-Knalls am Jahresanfang, ein unglaublich intensives, bereicherndes und erfüllendes Jahr. Ein Anteil von mir, der großes Kino mag, bestellt gerade neues Popcorn und fragt: „Ob es wohl wieder so intensiv und spannend wird?“ Ein anderer, die Ambitionierte, ist schon ganz nervös: „Wie willst Du das noch toppen? Aber irgendeine Steigerung muss es geben, sonst wird es langweilig!“ „Warte mal – ein bisschen mehr Urlaub und Freizeit wären aber schon gut“, sagt der Hygge-Teil. Noch ein anderer, die Sorgentante, sagt kummervoll: „So positiv kann es ja nicht weitergehen. Und überhaupt: Ob das mit der Selbständigkeit in einer Wirtschaftskrise was wird…?“

Es gibt in mir viele „innere Stimmen“ – nicht nur die meiner Intuition… Vielleicht kennst Du das ja auch. Ich habe zum Glück gelernt, mich immer wieder in diesen einen und konstruktiven Kanal „einzutunen“ – und auch die anderen Anteile mit ihren Anliegen zu wertschätzen.

Offenheit für die Weisheit anderer schadet auch nicht:

Dass die Lage nicht optimal zum Gründen ist, hätten Sie die letzten 10-15 Jahre auch gesagt. Warum also nicht jetzt starten?
(mein Steuerberater)

Die Zukunft – ungewiss sie ist.
(Meister Yoda)

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
(griechischer Dichter Simonides von Keos)

Vieles haben wir nicht in der Hand. Einen Teil der Zukunft können wir gestalten. Meiner Erfahrung nach ist es sinnvoll, sich ehrlich zu fragen, was man braucht und was man sich wünscht und was man gestalten will. Und dann zu checken, was jetzt als nächstes „dran“ ist. Und dann mit Intention und langem Atem loszugehen.

Ich mache auch das mithilfe meiner Intuition – intuitives Planen, quasi. Und Entscheiden. Übrigens nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch unterjährig. Im Grunde täglich, bei kleinen wie großen Fragen.

Das Rezept lautet:

  1. Entspannen bzw. Nervensystem regulieren, bis man sich sicher und ruhig in sich fühlt
  2. Aufmerksamkeit nach innen lenken – etwa einige Zeit den Atem beobachten oder in einer Art Mini-Bodyscan den inneren Raum spüren
  3. die Intuition kontaktieren – etwa indem man das innere Ja und Nein kalibriert
  4. Tiefer gehen und dann einige Szenarien durchspielen und dabei innere Bilder, Stimme oder Gefühle aufsteigen lassen
  5. reflektieren, verarbeiten und sichtbar machen – etwa durch Journaling, Sketch-Notes, Vision-Board

Ich schreibe meine Ideen fürs kommende Jahr gerne auf große Karten und lege sie dann in meinem Wohnzimmer aus. Dann schaue ich sie mir an, verschiebe sie oder nehme welche wieder heraus, bis sich das Gesamtbild „stimmig“ anfühlt.

Das war mein „intuitiver Plan“ für meine letzte Musikproduktion mit meinen selbst geschriebenen Songs. Bis zum Punkt „Aufnahmen vollenden“ hat es gut geklappt… (Warum es dann hing, erfährst Du unten).

Dieses Jahr finde ich diesen Prozess schwieriger als die Jahre zuvor. Ich weiß aus jahrelanger Erfahrung, wie man ein Jahr in einem äußerst anspruchsvollen und stressigen Job im Bereich Corporate Communications visioniert und plant – und dann noch das eine oder andere Passion-Projekt dazu. Doch das Terrain, das ich jetzt wahrscheinlich bald betrete – die Vollzeit-Selbständigkeit – ist für mich noch sehr neu. Ich habe wenig innere Referenzpunkte.

Heldeninnenreisen haben es so an sich, dass man sie schlecht planen kann.
(Meine Intuition)

Umso wichtiger ist es für mich, meine Werte als Leitsterne zu haben und meine Achtsamkeits-Praxis zur Erdung und Lenkung meiner Energie nach innen!

Dennoch gibt es einige Themen, Projekte und Ziele, die ich schon jetzt klar sehen und benennen kann…

Welche Themen mir in 2025 wichtig sind

  • Rhythmus und Struktur: Nach dem Jahr des Aufbruchs in 2024 geht es 2025 nun um Strukturierung, Ordnung und gute Routinen. Und auch um Aufräumen und Entrümpeln!
  • Mut und Sichtbarkeit: Ob Du es glaubst oder nicht – ich bin introvertiert. Ich brauche Mut und Überwindung, um mich vor eine Kamera zu stellen und etwas zu erzählen. Im nächsten Jahr will ich üben, mich in das „Unbequeme hineinzulehnen“. Also, raus aus der Komfortzone (Schreiben) und öfters rein in die Wachstumszone – das Sprechen vor der Kamera. Oder auf der Bühne. (Letzteres ist auch ein Hinweis meiner Intuition, dass das dran ist. Ich bin gespannt!)
  • Kunst und Musik: Das kam 2024 (trotz einiger Highlights) insgesamt zu kurz. Vor allem will ich in 2025 wieder selbst mehr kreativ werden, vielleicht im Chor oder Orchester. Und auf jeden Fall mit meiner eigenen Musik – siehe unten! Aber auch Tanz und Malen wollen wieder mehr Raum…
  • Verantwortung: Im kommenden Jahr werde ich nicht nur eine weitere therapeutische Ausbildung sowie Supervision und Fortbildungen machen, sondern auch mein Erste-Hilfe-Wissen auffrischen.
  • Fokus auf wertebasierte Communities: Wir leben in herausfordenden Zeiten. Gemeinschaft ist umso wichtiger, ebenso wie lebenslanges Lernen. Wie wunderbar, wenn gemeinsame Werte, wohlwollender und unterstützender Austausch und Authentizität gelebt werden können! Anfang des Jahres sah ich in einer Visionsübung, wie ich Ende des Jahres 2024 mit einer kleinen Gruppe befreundeter Onlineunternehmerinnen auf das Jahr 2024 wertschätzend und dankbar zurückblicke. Und genau dieser Kreis hat sich gestern geschlossen: Ich traf mich online mit einer kleinen Gruppe von Female Entrepreneurs, die ich in einem Kursprogramm kennengelernt habe, und wir schauten gemeinsam auf das Jahr 2024 zurück und luden ein gutes Jahr 2025 ein…

Auf diese Abenteuer freue ich mich in 2025

  • Mein erstes offline Yoga-Retreat seit der Pandemie: noch ist nichts gebucht – ich hätte aber Lust, entweder mit Dr. Ronald Steiner, bei dem ich auch meine Yogalehrer-Ausbildung gemacht habe, zu üben. Oder im September nach Kreta zu fliegen, für 10 Tage Yoga und Kirtan-Singen mit Petros Haffenrichter und Freunden. Und /oder ein eigenes Retreat organisieren – für, von und mit sensiblen Unternehmerinnen. Mir schwebt eine Summer School mit Yoga, Meditation, Kreativität und tollen Mastermind-Sessions in einem schönen Retreat-Center vor. (Wenn Dich das anspricht, schreib mir gerne eine Mail!)
  • Meine dritte Workation: Ich bin in 2024 auf den Geschmack gekommen! Wer weiß – vielleicht wird es wieder Sylt? 🙂
  • Eine Reise nach UK: Dort war ich schon Ewigkeiten nicht mehr. Genauer gesagt: Seit 2012. Geht gar nicht! Ich habe dort studiert und bin so anglophil, dass ich auf Englisch Tagebuch und alle meine Songs schreibe und oft auch träume… Ein guter Anlass ist das halbjährliche Treffen der „Business from the Heart“- Community von Catherine Watkin.

Meine Mammut-Projekte für 2025

Beruf(ung): Die richtigen nächsten Schritte finden und gehen

Die große Frage ist aktuell, ob ich wirklich als Heilpraktikerin Psychotherapie in Vollzeit gründe – mit allem Zipp und Zapp wie einem Praxisraum, Abrechnungssoftware, usw. Natürlich freue ich mich darauf, und der Bedarf ist auch riesig. Nur hätte ich mir gerne ein wenig mehr Zeit zum Praxisaufbau gelassen. Und außerdem möchte ich ja auch mein Online-Angebot als Coachin weiter entwickeln und ausbauen! Nun, am 2.1.25 startet mein Gründungscoaching und bis Ende Januar darf ich entscheiden, ob ich diesen Weg so gehe – und dann gilt es, schnell alle Formalien der Gründung und des Gründungszuschusses über die Bühne zu bringen. Und dann das halbe Jahr Gründungszuschuss gut zu nutzen, um das Ganze erfolgreich ans Laufen zu bringen!

Natürlich ist noch viel zu klären und zu durchdenken und zu rechnen. Doch im Moment scheint alles darauf hinauszulaufen – und zwar mit Highspeed. Ich habe mich in diesem Jahr stark entwickelt und verändert – im Grunde (ungeplant rasant) beruflich neu erfunden! Und es passt für mich innerlich – trotz des großen Respekts, den ich vor dem Gründen habe! Denn ich möchte …

  • weitere fundierte und bereichernde Onlineangebote für sensible MacherInnen entwickeln, damit immer mehr feinfühlige Menschen in ihre wahre Kraft kommen.
  • diesen Blog weiter mit Leben füllen und schreibend andere Menschen inspirieren – und vielleicht auch noch einen YouTube-Kanal starten.
  • Und, ganz neu: Menschen auch bei tiefergehenden Themen und Problemen als Heilpraktikerin Psychotherapie begleiten – ganz klassisch offline und persönlich und hier vor Ort.

Musik: Mein 2. Album veröffentlichen

Meine Musik ist eine der Passionen, die in den letzten Jahren viel zu kurz kam! Ich habe 2018 begonnen, mein 2. Album mit selbst geschriebenen Songs aufzunehmen. Die Aufnahmen wurden Anfang 2022 vollendet – eigentlich. Ich wollte sie auf CD veröffentlichen – eigentlich. Ich nahm mehrere Anläufe, scheiterte aber am Albumtitel, am Grafikdesign, an Mangel an Netzwerk, und anderem. Und fand inmitten all der Turbulenzen, die seither privat und beruflich auftraten, nicht die Kraft und nötige Muße, es stimmig fortzuführen. Es sollte eine CD und mindestens ein Konzert zum Launch geben.

Der Witz dabei: Eigentlich habe ich vor Jahren nur deshalb angefangen, mich so intensiv mit dem Thema Onlinebusiness zu beschäftigen, weil ich nach der Veröffentlichung meiner ersten CD in 2015 Wege suchte, meine Musik hinaus in die Welt zu bringen.

Doch nun liegt auch meine 2. Albumproduktion seit Jahren nur auf meiner Festplatte bzw. meiner Musikwebsite, ohne dass ich dazu kam, etwas damit zu machen. 2025 markiert das 7. Jahr seit Beginn meines zweiten Musik-Projekts und es wird Zeit, dass meine Musik wieder lebendig wird und erklingt!

Mein Motto für 2025

Trust yourself!

Auch wenn ich noch nicht genau weiß, warum das wichtig ist… Meine Intuition hat das sehr klar kommuniziert! 😉


So kannst auch Du 2025 mit Deiner Intuition zusammenarbeiten

… und das Potenzial Deiner Feinfühligkeit nutzen und in die Welt bringen!

Was kannst Du von diesem Jahresrückblick für Dich mitnehmen? Wie kannst Du mehr Intuition in Deinen Alltag bringen – und warum solltest Du das überhaupt?

Aus meiner Sicht ist es eine absolute „Future Skill“ (Zukunftsfähigkeit), die Gabe Deiner Feinfühligkeit mit Deiner Leidenschaft zu verbinden – auch und gerade beruflich! Wenn Du gerne eine kreative, unternehmerische oder soziale Vision in die Welt bringen möchtest und Dein Potenzial ganz leben – sei es in einer Organisation oder als SolopreneurIn – gibt es meiner Erfahrung nach mehrere Schlüssel-Fähigkeiten, die Dir dabei den entscheidenden Energieboost verschaffen: Deine Intuition fürs Finden des nächsten stimmigen Schrittes auf Deiner HeldInnenreise, die Kultivierung von Achtsamkeit für Klarheit und Fokus und eine gewisse Kenntnis Deiner inneren „Schatzkarte“!

Ich nehme an, deshalb bist Du auch hier gelandet. („Neugier“, sagst Du? Nun, das ist einer der Wege, wie Deine Intuition mit Dir kommuniziert! 😉

Also, wie geht es konkret, Deine Intuition und anderen feinen Skills in 2025 gut zu nutzen?

Entweder, Du hast eh schon einen guten Draht. Dann geht es „nur“ darum, Dich im Alltag öfter daran zu erinnern, Deine innere Weisheit um Rat zu bitten. Inmitten des Trubels still zu werden und zu lauschen. Und dann Deiner Intuition zu vertrauen und zu folgen. Natürlich nicht blind – bei wichtigen Themen und Entscheidungen sollte man immer mehrfach hinspüren. Und selbstverständlich auch den Verstand als Berater nutzen. Tipp: Für regelmäßige Inspirationen melde Dich gerne für meinen Newsletter an!

Wenn Dein Zugang zu Deiner Intuition verschüttet ist oder Du gar nicht sicher bist, wie das gehen soll, dann kann ich Dir helfen, wieder in Kontakt mit ihr und Deinem wahren Selbst zu kommen.
Tipp: Infos zu den verschiedenen Wegen dahin findest Du hier.


Und damit wünsche ich Dir ein gutes und erfülltes Jahr 2025, das Dich Schritt für Schritt Deinen Herzens-Zielen und -Wünschen näher bringt!

Sternspritzer im Schnee
Dez. 31, 2024

Mein Jahresrückblick 2024: Holy sh*t & hygge

Wenn Dein Leben auf den Kopf gestellt wird …
…könnte es sich um eine Einladung zum Perspektivwechsel handeln!

Das Jahr 2024 wird mir unvergesslich bleiben. Es begann mit einem ziemlichen Knaller (nicht der guten Art) und mein Leben wurde auf den Kopf gestellt. Aber genau daraus wurde dann ein wunderbar bereicherndes und gutes Jahr: Ich stürzte mich in ein Lernabenteuer nach dem nächsten und erfand mich dabei quasi neu. Herzlich willkommen zu diesem Jahresrückblick 2024 auf meine persönliche kleine Heldinnenreise! Einige Inspirationen für Deine eigene sind sicher auch dabei!

Meine Low- und Highlights 2024

Das fängt ja gut an!

Ich saß gerade im Weihnachtsurlaub mit meinen Lieben in der Schweiz und „erholte“ mich mit einer deftigen Nebenhöhlenentzündung von der noch deftigeren Lungenentzündung, die mich zuvor 4 Wochen flachgelegt hatte, als die Email kam. Schwerer Fehler, überhaupt Geschäftsemails im Urlaub zu lesen, sagst Du? Stimmt! Aber ich war es so gewohnt und auch dieses Jahr bildete keine Ausnahme: Wegen irgendeines „Notfalls“, der vor Weihnachten noch ungeklärt geschwelt hatte und nicht bis zum 7. Januar warten konnte, fühlte ich mich verpflichtet, auch am 2. Januar in meine Geschäftsemails zu schauen.

Sonnenuntergang in verschneiter Landschaft in den Bergen
Lichtblicke gab es in 2024 viele. Die Email vom 2.1.24 war aber keiner…

Und da war diese Email mit Betreff „Einladung zum Personalgespräch“. Mein Körper schaffte es spontan, auch in meinem angeschlagenen Zustand heftiges Herzrasen zu produzieren. Ich las, wie durch einen Schleier, etwas von „beruflicher Zukunft“, „Herausforderungen“ und „Neugestaltung“. Unterzeichnet war das Ganze von unserer HR-Anprechpartnerin und dem Geschäftsführer. Es war ziemlich klar, dass das kein Beförderungsgespräch war. Denn meine Firma war am Umstrukturieren…

Eine Woche später fand der anberaumte Termin statt. Erwartungsgemäß erfuhr ich, inzwischen schon gefasster, dass meine Abteilung von der ersten Welle der Umstrukturierung betroffen war. Es ist klar, dass so ein Gespräch keinem der Beteiligten leicht fällt. Die HR-Ansprechpartnerin und der Geschäftsführer waren auch unter den schwierigen Umständen professionell und wertschätzend. Weh tat es trotzdem. Ich mochte meinen Job. Es ging um ein interessantes Gesundheitsthema, die Firma war renommiert und ein guter Arbeitgeber und ich hatte tolle Kolleginnen und Kollegen. Und ich hatte mir die letzten 5,5 Jahre den A…llerwertesten aufgerissen, da wir … gefühlt schon seit langem immer gerade in irgendeiner kritischen Situation steckten. … Und: weil ich nunmal so bin.

Denn auch nach 19 Jahren Achtsamkeitsmeditation bin ich sehr affin dafür, mich voll in etwas reinzuhängen, sehr verantwortlich zu fühlen und weit über meine Grenzen hinauszugehen (unsere Muster sind uns meist seeehr treu, auch wenn wir schon viel erkannt und daran gearbeitet haben). Die Lungenentzündung war in gewisser Weise die Quittung dafür gewesen – und ein Warnschuss. Das war mir sehr bewusst.

Ich hatte sogar überlegt, von mir aus eine Veränderung im Job vorzunehmen, weil mir klar war, dass ich eine brauchte. Ich hatte die Jahre zuvor mit meiner Mutter zusammen meinen demenzkranken Papa gepflegt. Er war im Sommer 2023 gestorben. Neben der Pflege arbeitete ich Vollzeit in einem wie gesagt nicht ganz unstressigen Job – Gesundheitsbranche hin oder her! Nach dem Tod meines Vaters spürte ich ein großes Loch in mir. Die Trauer forderte Raum und Ruhe – aber ich bekam sie nicht (bzw. nahm sie mir nicht).

Portrait vor einer Leinwand mit Elefanten-Skizze im Hintergrund
„Da kommt Großes auf Dich zu.“, hatte meine Intuition Ende 2023 gesagt. Dass es nicht nur ein Elefant wie auf dem Bild wird, sondern eine kleine Mammutherde, hat sie dabei nicht erwähnt…

In besagtem Weihnachtsurlaub hatte ich also vor jener Mail wie immer meine Jahresreflektion gemacht und auch einen intuitiven Vorausblick auf das neue Jahr. Und ein Teil in mir forderte klar und deutlich eine berufliche Veränderung ein, um meiner Gesundheit, meiner Trauer und meinen vernachlässigten Träumen – meiner Musik und meinem Nebenberuf, dem Unterrichten von Yoga- und Achtsamkeitskursen – endlich Raum zu geben. Doch meine innere Stimme hatte gesagt: „Warte bis Januar mit der Veränderung!“. Und – BANG! – da war sie nun: von außen!

Natürlich haderte ich zuerst damit. Es war, wie gesagt, ein spannender Job und ein Thema, das ich mochte. Aber bald regten sich in mir all die verschobenen Projekte und Träume der letzten Jahre!

A change – would do you good.
(Sheryl Crow)

Heilpraktiker-Prüfung Psychotherapie – die letzte Chance tut sich auf

Während ich mit meinem Noch-Arbeitgeber, der Arbeitsagentur und sonstigen Behörden die Modalitäten meines betriebsbedingten Jobendes klärte, meldete sich unvermittelt eine Erinnerung: Ich hatte vor etlichen Monaten eine wichtige Prüfung verschoben. Zum dritten Mal. Dem „letzten Mal“, wie mir das Gesundheitsamt mitteilt hatte. Ich könne im Herbst 2024 meine Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie ablegen – oder es bleibenlassen. Nochmal verschieben ging nicht.

Wie Du Dir denken kannst, hat das eine etwas längere Vorgeschichte und nun muss ich kurz über das Jahr 2023 hinaus ausholen: Ich hatte Anfang 2020 begonnen, auf die Heilpraktikerprüfung Psychotherapie zu lernen – aber recht bald gemerkt, dass das Projekt HPP-Prüfung mitten in einer Pandemie, mit einem Mehr-als-Vollzeitjob im Dauernotfall-Modus und einer Familie, in der die Pflegebedürftigkeit meines Vaters immer stärker wurde, nicht schnell durchzuziehen war. Also hatte ich die Prüfung immer wieder verschoben. (Die Geschichte, wie ich überhaupt dazu kam, mir diese überaus anspruchsvolle Prüfung als Ziel vorzunehmen, findest Du hier).

„Dieser Onlinekurs“ – das nächste süße kleine Mammutprojekt

Und, wo ich schon dabei war, die Veränderung zu umarmen, meldete sich das feine, leise, wohlbekannte Stimmchen in mir, ich könne jetzt doch auch endlich „diesen Onlinekurs“ machen. In „diesem Onlinekurs“ ging es darum zu lernen, wie man Onlinekurse erstellt. Und er startete Ende Januar.

Ich hatte schon seit Jahren damit geliebäugelt, aber in ungewohnt realistischer Einschätzung meiner zeitlichen Kapazitäten die Finger davon gelassen. Aber nun war der Weg frei!

Ich stürzte mich ins neue Abenteuer! Ich wollte künftig nicht nur wieder mehr Yoga und Achtsamkeit unterrichten, sondern das auch gleich online tun. Denn durch meinen Umzug von Bruchsal nach Bühl in 2021, um bei der Pflege meines Vaters helfen zu können, hatte ich alle Kunden und Kontakte verloren – und auch meinen Kursraum.

Und so begann direkt nach meinem letzten Arbeitstag im alten Job mein erster, kostenloser Pilotkurs zum Thema „innere Stimme„. Darin brachte ich all das Wissen, das ich in den letzten Jahrzehnten (!) zu den Themen Stressbewältigung, innere Führung durch Intuition, Achtsamkeit, Selbstregulation, Hochsensibilität und Kreativität gesammelt habe, zusammen.

Ich wünschte, ich hätte dieses Wissen und diese Skills schon vor 10-20 Jahren gehabt. Das hätte mir so manche Sinn-, Orientierungs- und Gesundheitskrise erspart! Und jetzt hoffe ich, dass mein Online-Angebot rund um Energiemanagement und gesunde Selbstführung für feinfühlige MacherInnen meinen TeilnehmerInnen hilft, ihren Weg in ihre wahre Power und Potenzialentfaltung zu finden!

Screenshot eines Videos von einem Onlinekurs
Ich hoffe, dass mein erster Onlinekurs zum Thema Intuition meinen TeilnehmerInnen so viel Spaß gemacht hat wie mir!
Das Feedback war jedenfalls sehr positiv und bestärkte mich, dass dieser neue Weg Potenzial hat.
Es gibt dabei aber auch noch sehr viel zu lernen…

Steile Lernkurven – und ernüchternde Realitätschecks

Was darf man nicht alles lernen auf neuen Wegen! Auf Social Media posten, Videos filmen und editieren, Technikkram ohne Ende … und die wenig überraschende Erkenntnis, dass es mittlerweile so viele Menschen gibt, die ihre Botschaft und ihr Angebot in die große weite Onlinewelt tragen, dass es nicht leicht ist, Gehör zu finden. Insbesondere, wenn man sich nicht Effekt-heischend, sondern mit Tiefgang mit etwas auseinandersetzt.

Ich glaube daran, dass das geht. Ich habe aber deutlich gemerkt, dass es länger dauert, als manche Onlinecoaches versprechen. „Von null auf sechsstellig in einem Jahr“ – das mag es geben, es ist aber sicher nicht der Normalfall. Wichtiger ist es, eine solide Basis aufzubauen mit einem Angebot, das wirklich den Nerv der Menschen trifft. Und das auf ehrliche und konkrete Weise einen Schmerz stillt oder ein Problem löst oder jemandem hilft, einem wichtigen und relevanten Ziel näherzukommen …

Was mich irritiert hat in diesem Jahr, ist die Beobachtung, dass viele Coaches sich darauf spezialisieren, andere Menschen zu überzeugen, auch Coach zu werden. Dagegen ist per se natürlich nichts einzuwenden – wenn es eine sinnvolle und fundierte Ausbildung mit Zukunftsaussicht im jeweiligen Bereich ist. Teils scheint es mir aber eine Blase zu sein – oder eine Art Goldrausch.

Es ist jedenfalls keineswegs so, dass die Leute mir gleich die Bude eingerannt haben – sinn- und wertvolle Angebote hin oder her! Sicher hat sich auch der Markt stark geändert in den letzten Jahren – es gibt mehr Anbieter und darunter sind leider auch einige schwarze Schafe. Die Menschen sind vorsichtiger geworden, was ich gut verstehe. Außerdem ist die wirtschaftliche Lage nicht gerade blendend – viele Menschen außer mir haben in diesem Jahr ihren Job verloren oder bangen darum.

Und natürlich habe ich nur zarte erste Online-Schritte gemacht – auf kleinem Niveau. Denn ich habe – auch in diesem Jahr – den Großteil meiner Zeit mit anderem verbracht – etwa mit der Suche nach einem neuen Haupt-Job (das ändert sich in 2025 – siehe unten). Und sicher darf ich noch viel mehr darüber lernen, wie ich mein Kurs- und Mentoring-Angebot am besten aufbaue, präsentiere und teile…

Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Wenn Du weit gehen willst, mit anderen

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in diesem Jahr so viel lernen durfte. Und vor allem: Dass ich in meinen Lernkursen wunderbare Menschen kennengelernt habe, die den Weg mit mir gehen. Dass wir uns gegenseitig inspirieren und unterstützen. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an meine zwei Mentorinnen, von denen ich in diesem Jahr viel lernen durfte, und die beide großartige Communities haben: Sigrun und Catherine Watkin.

Eine Bühne, auf der 9 erfolgreiche Onlineunternehmerinnen sitzen
Auf dieser Bühne sitzen 9 sehr erfolgreiche Online-Unternehmerinnen. Klar, Geld allein bedeutet nix. Aber diese Frauen bringen wertvolle Themen in die Welt – und neue Vorbilder! Let´s go, Ladies!

Vor allem Catherine Watkin hat mich mit ihrer feinen, authentischen und zugleich powervollen Art inspiriert und ich teile gerne auch hier, dass ich Teil ihrer Online-Community „Business from the Heart“ bin. Und es gibt viele weitere großartige Frauen, die mit Mut und Leidenschaft ihr Ding machen und ihr Wissen online teilen. Darunter etwa auch Judith Peters, die den „Jahresrück-Blog“ initiiert hat und mich und viele andere in die Kunst des Bloggens einweist.

Ich liebe diese Communities – von überwiegend Frauen – die mit großer Leidenschaft ihre Vision verfolgen, etwas Neues und Wertvolles in die Welt zu bringen, und es über das Onlinemedium mit Menschen weltweit zu teilen. Das zeigt Mut. Und Durchhaltevermögen. Und Kameradschaft. Ladies, we will change the world!

Zur Entspannung in die Hauptstadt des Hygge

„Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.“, schrieb der berühmte Märchenautor Hans Christian Andersen. Und er musste es ja wissen. Und so reisten meine Mum und ich Anfang Juni in seine Heimat, das schöne Kopenhagen, um die lang vermisste dänische Lebenskunst einmal wieder zu erleben.

Die Reise war das Geburtstagsgeschenk zu ihrem 75. (der zwar erst im September war, aber wir wollten meinen Resturlaub, die langen Nächte und wärmeren Temperaturen nutzen). Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter, der Unterkunft und überhaupt allem – aber Glück ist in Dänemark ja quasi inbegriffen. Kopenhagen ist die wahrscheinlich entspannendste Hauptstadt der Welt. Selbst im Fahrrad- und Auto-Gewusel bleiben alle freundlich, gelassen und geduldig. Und die Kunst des Hygge ist überall spürbar. In der liebevollen Gestaltung der Wohnungen, von Alltagsgegenständen, von öffentlichen Plätzen und des Essens.

Kopenhagen-Impressionen
Kopenhagen-Impressionen: Nyhavn-Häuserzeile
Kopenhagen-Impressionen: Tivoli
Life is full of ups & downs. Wohl wahr! Besonders im Tivoli…
Kopenhagen-Impressionen: Seejungfrau und HC Andersen-Statuen
Natürlich besuchten wir auch die kleine Seejungfrau – das Märchen dazu ist das wahrscheinlich traurigste von Hans Christian Andersen. Beim Anblick der Holden wurde mir wieder einmal klar: Man darf einfach nicht seine eigene, wahre Stimme opfern! Die Statue von Hans Christian Andersen gegenüber des Tivoli stimmte mich jedenfalls fröhlicher!

Wir hatten nach Kopenhagen noch ein paar Tage Nordseeinsel gebucht, für den Fall, dass die Großstadtreise uns auslaugt – aber tatsächlich kamen wir schon gut erholt und dank des leckeren Käsekuchens bei Bertels Salon und des leckeren Afternoon Tea bei Perch`s Tehandel mit ca. 2 Kilo mehr auf den Rippen an. Und ich mit der wahnwitzigen Idee, in der Zeit auf Sylt mal eben ein kleines Buch zum Thema Energiemanagement zu schreiben.

Und in der Zeit zwischen dem roten, dem grünen und dem weißen Kliff entstand so mein eBook „Energiemanagement im Job für Hochsensible“ – das die Basis meines Kompakt-Kurses „5-Tage-Energiebooster“ ist.

Ob ich von der guten Luft so beflügelt war?

Sommerwolken am Meer
Zauberhaftes Wäldchen
Sonnenuntergang am Meer

Der Jobmarkt 2024: Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Der Juli markierte den Start meiner Arbeitslosigkeit. Und ziemlich schnell merkte ich: Alles ist anders als beim letzten Mal, als ich einen neuen Job suchte. Ich habe knapp 20 Jahre Erfahrung im Bereich Unternehmenskommunikation und im Laufe meiner Karriere einige hochkarätige Projekte und Themen kommunikativ begleitet. Ich betrachte mich mit Stolz als „Communications Specialist“. Der Arbeitsmarkt hat leider in Krisenzeiten weniger Interesse an Kommunikation – auch wenn es dann gerade besonders wichtig wäre. Vielleicht liegt es auch schon an KI als Arbeitsplatzkiller? Wobei ich voller Überzeugung und nach intensiver Auseinandersetzung damit sagen kann, dass keine KI gute PressereferentInnen ersetzen kann.

Ich fand jedenfalls nur relativ wenige Stellen, die von Aufgabengebiet und Standort her in Frage kamen. Die Rückmeldungen der Arbeitgeber waren teils „schleppend“ (von einigen habe ich auch nach 6 Monaten noch keine Rückmeldung). Ich hatte im letzten halben Jahr 4 Gespräche, die alle sehr angenehm und positiv waren. Aber es wurde leider trotzdem nichts daraus. Und in den letzten Monaten merkt man dem Arbeitsmarkt noch mehr an, dass die Krisenstimmung dort angekommen ist…

Heilpraktiker Psychotherapie: Mein langer Weg findet seinen Abschluss

Während ich fleissig Bewerbungen schrieb und Absagen kassierte, rückte im Herbst die Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie näher. Ich hatte noch eine Therapiefortbildung in Lösungsorientierter Kurzzeittherapie (SFBT: „Solution-focused brief therapy“ nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg) begonnen und jonglierte nun also 4 ziemlich große Bälle:

  1. Meine Achtsamkeits- /“Energiemanagement“-Kurse online zu bringen
  2. die Jobsuche voranzutreiben
  3. besagte SFBT-Fortbildung
  4. die Heilpraktiker-Prüfungsvorbereitung

Wenn ich ehrlich bin, hätte jedes dieser Themen für sich gereicht, um das Jahr nicht langweilig werden zu lassen. Aber inmitten all des Stresses, den ich durchaus hatte, spürte ich: Das ist Eu-Stress! Die Art von Herausforderung, die mich wachsen lässt und die mir Spaß macht, weil ich spüre, dass ich Neues und Wichtiges lerne!

Die Prüfung für Heilpraktiker Psychotherapie gilt als eine der schwersten außeruniversitären, mit sehr hoher Durchfallquote. Ich hatte jedenfalls großen Respekt davor – und natürlich ist mir auch wichtig, die Inhalte in Hinblick auf künftige KlientInnen und Klienten sicher zu beherrschen. Ich bin sehr dankbar und stolz, sowohl die schriftliche als auch die mündliche Überprüfung erfolgreich bestanden zu haben.

Glücksklee
Nein, abergläubisch bin ich nicht. Aber dass meine Mutter, während am 27.11.24 meine mündliche Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie in Karlsruhe im Gesundheitsamt lief, draußen ein vierblättriges Kleeblatt fand, freute mich. Und noch mehr, dass ich bestanden habe! 🙂

Und damit stehen mir nun auch zusätzliche berufliche Möglichkeiten offen! Und wie es das Leben so an sich hat: Nur eine Woche nach dem Bestehen der mündlichen Prüfung erfuhr ich, dass ich die Möglichkeit habe, einen Gründungszuschuss der Arbeitsagentur für den Start einer Praxis zu beantragen. Die Deadline ist allerdings schon sehr bald und so sitze ich nun schon wieder intensiv über Büchern: Dieses Mal geht es ums Gründen und die Erstellung eines Businessplans!

Es wird also auch in den nächsten Monaten nicht langweilig werden…

Portrait Cornelia
„When nothing is certain, everything is possible“ – diese fundierte T-Shirt-Weisheit wäre ein gutes Motto für 2024 gewesen.
Ich schätze mal, für 2025 passt sie auch noch!

Mein 2024-Fazit

Worauf bin ich 2024 stolz?

Ehrlich gesagt: Auf vieles! Etwa …

  • die Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie bestanden zu haben! 
  • meinen Mut, Anfang des Jahres die Veränderung umarmt zu haben („was könnte am Jobverlust eine Chance sein?!“)
  • mein Think BIG: Ich habe mich getraut, online in die Sichtbarkeit zu geben und habe viel in mich selbst und meine Zukunft investiert (was mir angesichts des Jobverlusts nicht leicht fiel!)
  • meine Beharrlichkeit & meinen Fleiß: Ich habe soooo viel Neues gelernt und durchgezogen – etwa über Social Media, Onlinekurse, Videoediting, die Jobsuche in 2024, Wissen über Psychotherapie und lösungsfokussierte Kurzzeittherapie /SFBT – und vieles mehr!
  • stolz bin ich dabei auch auf mein „altes Ich“, das die Samen für all das gelegt hat – durch Ausrichtung auf persönliches Wachstum & aufs Positive! 💫

Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?

  • ich bekomme auch sehr große Ziele „gewuppt“ – auch mehrere: ich liebe Herausforderungen – und ich liebe Lernen!
  • freies Arbeiten liegt mir und macht sehr viel Spaß: ich liebe es, eigeninitiativ neue Dinge in die Welt zu bringen!
  • Social Media kann auch kreativ sein und Spaß machen!
  • ich neige noch immer dazu, mir zu viel Stress mit manchem zu machen. Aber ich gehe definitiv ganz anders damit und mit mir selbst um!
  • meine Intuition ist meine beste „Coachin“
Portrait Cornelia
Es sollte in die Jobbeschreibung für angehende SolopreneurInnen aufgenommen werden, dass sie in der Lage sein müssen, am langen Arm (Selfie-Stick) ein wackelfreies, scharfes und gutes Bild von sich zu machen. Und zu wissen, wo genau am eigenen Handy eigentlich die Kamera ist… 😉

Das habe ich 2024 zum ersten Mal gemacht

  • auf Instagram gepostet
  • einen Videokurs aufgenommen und editiert
  • mit einer Lerngruppe auf meine Heilpraktiker Psychotherapie-Prüfung gelernt (warum nur nicht früher?!)
  • mit dem Zug nach Kopenhagen gefahren (dank Bahn eine längere Reise als geplant) – und dort (neben vielen anderen Dingen) jeden Tag exzellenten Käsekuchen gegessen 😉
  • eine „Workation“ gemacht – nein, gleich zwei (beide Male auf Sylt)
  • ein eBook (zum Thema Energiemanagement) geschrieben
  • richtig viel in mich und Weiterbildung investiert!
  • Knödel mit Maronen als Weihnachtsessen gekocht
  • das Thema Gründen und Vollzeit-Solopreneurship als Option für 2025 ins Auge gefasst (das Gründungscoaching startet am 2.1.25!)

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2024 mitgegeben?

  • Think BIG
  • Trust yourself
  • Health first
  • Meine Werte sind meine Leitsterne
  • Better done than perfect
  • There is no perfect timing
  • Community rocks!
Seerosen
Evergreen-Lektion: No mud – no lotus! Gilt auch für erfahrene Yoga-Praktizierende!

Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?

  • Für meine innere Führung mit Intuition, Ambition & klarem Ruf – und für meine Gesundheit!
  • Für meine Familie und Freunde & deren Rat & Tat und Offenheit
  • Für mein altes Ich, das vor langer Zeit begann, den Weg zur Heilpraktikerin Psychotherapie einzuschlagen und trotz aller Herausforderungen und Umwege dranblieb

Das lasse ich im Jahr 2024 zurück und nehme es nicht mit in 2025!

  • Alles-oder-nichts-Denken
  • unklare Prios und Grenzen
  • meine „Angst“ vor Sichtbarkeit
Portrait vor Leuchtturm
Was kommt 2025? Ich nehme lieber den Leuchtturm statt die Kristallkugel!
Meine innere Stimme überrascht mich aber immer wieder, was sie alles ansagt…

Mein Ausblick auf 2025

Da lugt es also nun schon ums Eck, das neue Jahr 2025. Wobei – das ist ein seltsames Bild. Die Zukunft kommt uns nicht entgegen, auch wenn die Zeit gefühlt rast. Wir sind es, die ihr entgegengehen. Und ankommen können wir immer nur im jeweiligen Moment. Dort liegt der Schlüssel zu allem, was folgt.

Was also soll folgen auf dieses Jahr 2024? Es war für mich, trotz – und vielleicht gerade DANK – des Veränderungs-Knalls am Jahresanfang, ein unglaublich intensives, bereicherndes und erfüllendes Jahr. Ein Anteil von mir, der großes Kino mag, bestellt gerade neues Popcorn und fragt: „Ob es wohl wieder so intensiv und spannend wird?“ Ein anderer, die Ambitionierte, ist schon ganz nervös: „Wie willst Du das noch toppen? Aber irgendeine Steigerung muss es geben, sonst wird es langweilig!“ „Warte mal – ein bisschen mehr Urlaub und Freizeit wären aber schon gut“, sagt der Hygge-Teil. Noch ein anderer, die Sorgentante, sagt kummervoll: „So positiv kann es ja nicht weitergehen. Und überhaupt: Ob das mit der Selbständigkeit in einer Wirtschaftskrise was wird…?“

Es gibt in mir viele „innere Stimmen“ – nicht nur die meiner Intuition… Vielleicht kennst Du das ja auch. Ich habe zum Glück gelernt, mich immer wieder in diesen einen und konstruktiven Kanal „einzutunen“ – und auch die anderen Anteile mit ihren Anliegen zu wertschätzen.

Offenheit für die Weisheit anderer schadet auch nicht:

Dass die Lage nicht optimal zum Gründen ist, hätten Sie die letzten 10-15 Jahre auch gesagt. Warum also nicht jetzt starten?
(mein Steuerberater)

Die Zukunft – ungewiss sie ist.
(Meister Yoda)

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
(griechischer Dichter Simonides von Keos)

Vieles haben wir nicht in der Hand. Einen Teil der Zukunft können wir gestalten. Meiner Erfahrung nach ist es sinnvoll, sich ehrlich zu fragen, was man braucht und was man sich wünscht und was man gestalten will. Und dann zu checken, was jetzt als nächstes „dran“ ist. Und dann mit Intention und langem Atem loszugehen.

Ich mache auch das mithilfe meiner Intuition – intuitives Planen, quasi. Und Entscheiden. Übrigens nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch unterjährig. Im Grunde täglich, bei kleinen wie großen Fragen.

Das Rezept lautet:

  1. Entspannen bzw. Nervensystem regulieren, bis man sich sicher und ruhig in sich fühlt
  2. Aufmerksamkeit nach innen lenken – etwa einige Zeit den Atem beobachten oder in einer Art Mini-Bodyscan den inneren Raum spüren
  3. die Intuition kontaktieren – etwa indem man das innere Ja und Nein kalibriert
  4. Tiefer gehen und dann einige Szenarien durchspielen und dabei innere Bilder, Stimme oder Gefühle aufsteigen lassen
  5. reflektieren, verarbeiten und sichtbar machen – etwa durch Journaling, Sketch-Notes, Vision-Board

Ich schreibe meine Ideen fürs kommende Jahr gerne auf große Karten und lege sie dann in meinem Wohnzimmer aus. Dann schaue ich sie mir an, verschiebe sie oder nehme welche wieder heraus, bis sich das Gesamtbild „stimmig“ anfühlt.

Das war mein „intuitiver Plan“ für meine letzte Musikproduktion mit meinen selbst geschriebenen Songs. Bis zum Punkt „Aufnahmen vollenden“ hat es gut geklappt… (Warum es dann hing, erfährst Du unten).

Dieses Jahr finde ich diesen Prozess schwieriger als die Jahre zuvor. Ich weiß aus jahrelanger Erfahrung, wie man ein Jahr in einem äußerst anspruchsvollen und stressigen Job im Bereich Corporate Communications visioniert und plant – und dann noch das eine oder andere Passion-Projekt dazu. Doch das Terrain, das ich jetzt wahrscheinlich bald betrete – die Vollzeit-Selbständigkeit – ist für mich noch sehr neu. Ich habe wenig innere Referenzpunkte.

Heldeninnenreisen haben es so an sich, dass man sie schlecht planen kann.
(Meine Intuition)

Umso wichtiger ist es für mich, meine Werte als Leitsterne zu haben und meine Achtsamkeits-Praxis zur Erdung und Lenkung meiner Energie nach innen!

Dennoch gibt es einige Themen, Projekte und Ziele, die ich schon jetzt klar sehen und benennen kann…

Welche Themen mir in 2025 wichtig sind

  • Rhythmus und Struktur: Nach dem Jahr des Aufbruchs in 2024 geht es 2025 nun um Strukturierung, Ordnung und gute Routinen. Und auch um Aufräumen und Entrümpeln!
  • Mut und Sichtbarkeit: Ob Du es glaubst oder nicht – ich bin introvertiert. Ich brauche Mut und Überwindung, um mich vor eine Kamera zu stellen und etwas zu erzählen. Im nächsten Jahr will ich üben, mich in das „Unbequeme hineinzulehnen“. Also, raus aus der Komfortzone (Schreiben) und öfters rein in die Wachstumszone – das Sprechen vor der Kamera. Oder auf der Bühne. (Letzteres ist auch ein Hinweis meiner Intuition, dass das dran ist. Ich bin gespannt!)
  • Kunst und Musik: Das kam 2024 (trotz einiger Highlights) insgesamt zu kurz. Vor allem will ich in 2025 wieder selbst mehr kreativ werden, vielleicht im Chor oder Orchester. Und auf jeden Fall mit meiner eigenen Musik – siehe unten! Aber auch Tanz und Malen wollen wieder mehr Raum…
  • Verantwortung: Im kommenden Jahr werde ich nicht nur eine weitere therapeutische Ausbildung sowie Supervision und Fortbildungen machen, sondern auch mein Erste-Hilfe-Wissen auffrischen.
  • Fokus auf wertebasierte Communities: Wir leben in herausfordenden Zeiten. Gemeinschaft ist umso wichtiger, ebenso wie lebenslanges Lernen. Wie wunderbar, wenn gemeinsame Werte, wohlwollender und unterstützender Austausch und Authentizität gelebt werden können! Anfang des Jahres sah ich in einer Visionsübung, wie ich Ende des Jahres 2024 mit einer kleinen Gruppe befreundeter Onlineunternehmerinnen auf das Jahr 2024 wertschätzend und dankbar zurückblicke. Und genau dieser Kreis hat sich gestern geschlossen: Ich traf mich online mit einer kleinen Gruppe von Female Entrepreneurs, die ich in einem Kursprogramm kennengelernt habe, und wir schauten gemeinsam auf das Jahr 2024 zurück und luden ein gutes Jahr 2025 ein…

Auf diese Abenteuer freue ich mich in 2025

  • Mein erstes offline Yoga-Retreat seit der Pandemie: noch ist nichts gebucht – ich hätte aber Lust, entweder mit Dr. Ronald Steiner, bei dem ich auch meine Yogalehrer-Ausbildung gemacht habe, zu üben. Oder im September nach Kreta zu fliegen, für 10 Tage Yoga und Kirtan-Singen mit Petros Haffenrichter und Freunden. Und /oder ein eigenes Retreat organisieren – für, von und mit sensiblen Unternehmerinnen. Mir schwebt eine Summer School mit Yoga, Meditation, Kreativität und tollen Mastermind-Sessions in einem schönen Retreat-Center vor. (Wenn Dich das anspricht, schreib mir gerne eine Mail!)
  • Meine dritte Workation: Ich bin in 2024 auf den Geschmack gekommen! Wer weiß – vielleicht wird es wieder Sylt? 🙂
  • Eine Reise nach UK: Dort war ich schon Ewigkeiten nicht mehr. Genauer gesagt: Seit 2012. Geht gar nicht! Ich habe dort studiert und bin so anglophil, dass ich auf Englisch Tagebuch und alle meine Songs schreibe und oft auch träume… Ein guter Anlass ist das halbjährliche Treffen der „Business from the Heart“- Community von Catherine Watkin.

Meine Mammut-Projekte für 2025

Beruf(ung): Die richtigen nächsten Schritte finden und gehen

Die große Frage ist aktuell, ob ich wirklich als Heilpraktikerin Psychotherapie in Vollzeit gründe – mit allem Zipp und Zapp wie einem Praxisraum, Abrechnungssoftware, usw. Natürlich freue ich mich darauf, und der Bedarf ist auch riesig. Nur hätte ich mir gerne ein wenig mehr Zeit zum Praxisaufbau gelassen. Und außerdem möchte ich ja auch mein Online-Angebot als Coachin weiter entwickeln und ausbauen! Nun, am 2.1.25 startet mein Gründungscoaching und bis Ende Januar darf ich entscheiden, ob ich diesen Weg so gehe – und dann gilt es, schnell alle Formalien der Gründung und des Gründungszuschusses über die Bühne zu bringen. Und dann das halbe Jahr Gründungszuschuss gut zu nutzen, um das Ganze erfolgreich ans Laufen zu bringen!

Natürlich ist noch viel zu klären und zu durchdenken und zu rechnen. Doch im Moment scheint alles darauf hinauszulaufen – und zwar mit Highspeed. Ich habe mich in diesem Jahr stark entwickelt und verändert – im Grunde (ungeplant rasant) beruflich neu erfunden! Und es passt für mich innerlich – trotz des großen Respekts, den ich vor dem Gründen habe! Denn ich möchte …

  • weitere fundierte und bereichernde Onlineangebote für sensible MacherInnen entwickeln, damit immer mehr feinfühlige Menschen in ihre wahre Kraft kommen.
  • diesen Blog weiter mit Leben füllen und schreibend andere Menschen inspirieren – und vielleicht auch noch einen YouTube-Kanal starten.
  • Und, ganz neu: Menschen auch bei tiefergehenden Themen und Problemen als Heilpraktikerin Psychotherapie begleiten – ganz klassisch offline und persönlich und hier vor Ort.

Musik: Mein 2. Album veröffentlichen

Meine Musik ist eine der Passionen, die in den letzten Jahren viel zu kurz kam! Ich habe 2018 begonnen, mein 2. Album mit selbst geschriebenen Songs aufzunehmen. Die Aufnahmen wurden Anfang 2022 vollendet – eigentlich. Ich wollte sie auf CD veröffentlichen – eigentlich. Ich nahm mehrere Anläufe, scheiterte aber am Albumtitel, am Grafikdesign, an Mangel an Netzwerk, und anderem. Und fand inmitten all der Turbulenzen, die seither privat und beruflich auftraten, nicht die Kraft und nötige Muße, es stimmig fortzuführen. Es sollte eine CD und mindestens ein Konzert zum Launch geben.

Der Witz dabei: Eigentlich habe ich vor Jahren nur deshalb angefangen, mich so intensiv mit dem Thema Onlinebusiness zu beschäftigen, weil ich nach der Veröffentlichung meiner ersten CD in 2015 Wege suchte, meine Musik hinaus in die Welt zu bringen.

Doch nun liegt auch meine 2. Albumproduktion seit Jahren nur auf meiner Festplatte bzw. meiner Musikwebsite, ohne dass ich dazu kam, etwas damit zu machen. 2025 markiert das 7. Jahr seit Beginn meines zweiten Musik-Projekts und es wird Zeit, dass meine Musik wieder lebendig wird und erklingt!

Mein Motto für 2025

Trust yourself!

Auch wenn ich noch nicht genau weiß, warum das wichtig ist… Meine Intuition hat das sehr klar kommuniziert! 😉


So kannst auch Du 2025 mit Deiner Intuition zusammenarbeiten

… und das Potenzial Deiner Feinfühligkeit nutzen und in die Welt bringen!

Was kannst Du von diesem Jahresrückblick für Dich mitnehmen? Wie kannst Du mehr Intuition in Deinen Alltag bringen – und warum solltest Du das überhaupt?

Aus meiner Sicht ist es eine absolute „Future Skill“ (Zukunftsfähigkeit), die Gabe Deiner Feinfühligkeit mit Deiner Leidenschaft zu verbinden – auch und gerade beruflich! Wenn Du gerne eine kreative, unternehmerische oder soziale Vision in die Welt bringen möchtest und Dein Potenzial ganz leben – sei es in einer Organisation oder als SolopreneurIn – gibt es meiner Erfahrung nach mehrere Schlüssel-Fähigkeiten, die Dir dabei den entscheidenden Energieboost verschaffen: Deine Intuition fürs Finden des nächsten stimmigen Schrittes auf Deiner HeldInnenreise, die Kultivierung von Achtsamkeit für Klarheit und Fokus und eine gewisse Kenntnis Deiner inneren „Schatzkarte“!

Ich nehme an, deshalb bist Du auch hier gelandet. („Neugier“, sagst Du? Nun, das ist einer der Wege, wie Deine Intuition mit Dir kommuniziert! 😉

Also, wie geht es konkret, Deine Intuition und anderen feinen Skills in 2025 gut zu nutzen?

Entweder, Du hast eh schon einen guten Draht. Dann geht es „nur“ darum, Dich im Alltag öfter daran zu erinnern, Deine innere Weisheit um Rat zu bitten. Inmitten des Trubels still zu werden und zu lauschen. Und dann Deiner Intuition zu vertrauen und zu folgen. Natürlich nicht blind – bei wichtigen Themen und Entscheidungen sollte man immer mehrfach hinspüren. Und selbstverständlich auch den Verstand als Berater nutzen. Tipp: Für regelmäßige Inspirationen melde Dich gerne für meinen Newsletter an!

Wenn Dein Zugang zu Deiner Intuition verschüttet ist oder Du gar nicht sicher bist, wie das gehen soll, dann kann ich Dir helfen, wieder in Kontakt mit ihr und Deinem wahren Selbst zu kommen.
Tipp: Infos zu den verschiedenen Wegen dahin findest Du hier.


Und damit wünsche ich Dir ein gutes und erfülltes Jahr 2025, das Dich Schritt für Schritt Deinen Herzens-Zielen und -Wünschen näher bringt!

Sternspritzer im Schnee